Philipp Eng hat mit einem dritten Rang im letzten Lauf in Hockenheim den Meistertitel im Porsche Carrera Cup geholt
Der Österreicher fuhr auch am Sonntag ein kontrolliertes Rennen und ließ einen Respektabstand zum führenden Duo Michael Ammermüller und Nicki Thiem.
Am Ende wurde der hektische Lauf nach einer weiteren, durch einen Dreher von Clemens Schmid mit Seriencrash verursachten Safety Car Phase abgebrochen.
Mit Platz 3 in der konnte Eng seine Meisterschaftsführung verteidigen und hatte am Ende zwei Zähler Vorsprung auf Laufsieger und Vizemeister Ammermüller.
„Ich kann es noch gar nicht realisieren. Es ist mein aller erstes Titel im Autorennsport. Die Saison war supertoll für mich, denn es gab sehr wenige Tiefen, aber viele Höhen. Es war ganz wichtig für uns als Team nach den schlimmen Ereignissen im Vorfeld, dass wir in Hockenheim beim Auftakt gleich gewinnen konnten.“
Der Meisterschaftsfight hing lange Zeit in der Luft, denn der Team Project 1 Fahrer wurde beim neunten und zehnten Lauf des Jahres in Spielberg disqualifiziert. Erst am 24. September gab das Berufungsgericht des Deutschen Motorsportbundes dem Einspruch von Engs Team Recht und erhielt die die Punkte wieder zurück.
„Spielberg war zunächst sehr enttäuschend für mich, aber ich hatte gezeigt, wer der Schnellste war. Ich sagte mir, das Leben geht weiter und ich war extrem froh, dass wir die Punkte wieder bekamen.“
Der Titelgewinn für Eng war umso emotionaler, da sich vor kurzem der Todestag des im letzte Saison bei Testfahrten verunglückten Topstars des Teams, Sean Edwards, jährte.
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