Der Red-Bull-Chef Christian Horner denkt, dass es in der Saison 2018 zum Ende der Mercedes-Ära kommen könnte. Auch der F1-Experte Damon Hill spürt das Ende einer Ära naher kommen.
Mercedes fiel beim GP von Shanghai wieder durch strategische Fehlentscheidungen und einer eher schlechten Performance von Seiten Lewis Hamilton auf. Ein Sieg blieb abermals aus und somit verliert man weiter wertvolle Punkte auf die Konkurrenz. Einige behaupten, dies würde das Ende der Mercedes-Ära bedeuten. Auch Damon Hill, Weltmeister von 1996, meint: „Es ist, als würden Imperien steigen und fallen und vielleicht ist Mercedes im Schwinden.“
Während Hamilton mit sich und dem Auto kämpfte, konnte Ricciardo sich nach vorne kämpfen und somit den Sieg holen. Auch Horner ist überrascht, dass es Mercedes noch nicht gelungen ist, einen Sieg zu kassieren: „Mercedes hat ein sehr schnelles Auto und es ist erstaunlich, dass sie keines dieser Rennen gewonnen haben. Aber im Allgemeinen ist unser Sport ziemlich zyklisch.“
Obwohl es bei Mercedes grundlegende Probleme gibt, wird die deutsche Mannschaft nicht in Panik geraten, meint Wolff: „Wir müssen ruhig bleiben, unsere Köpfe zusammenstecken und unsere Probleme lösen. Wie alles andere auch in der Formel 1, ist es komplex.“
Formel 1 auf Kurs, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen
Die Königsklasse gibt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2025 um 12% und in den letzten acht Jahren um 35% reduziert zu haben. Damit ist sie weiterhin auf Kurs, bis 2030 eine Reduzierung um 50% zu erreichen.
Mekies: „Wir haben keine Daten, dass unser Motor der stärkste ist“
Laurent Mekies stellte klar, dass Red Bull keinerlei Beweise dafür sehe, dass ihr Verbrennungsmotor Mercedes überlegen sei.