Einheitliche Stimmung im Fall „de Vries“

Nach dem Rauswurf von Nyck de Vries bei der Scuderia AlphaTauri haben sich zahlreiche Piloten zu Wort gemeldet. Hier einige Stimmen:

Alex Brundle: Die Entscheidung ist in mehrfacher Hinsicht sehr hart. Ich denke, ein Fahrer sollte davon ausgehen dürfen, dass er eine komplette Saison bekommt, um zu beweisen, dass er Leistung bringen kann, insbesondere wenn das Auto so schwach ist. Dass man nun Daniel (Ricciardo) holt, und nicht Liam Lawson, scheint zu zeigen, dass RB kein Vertrauen in seine eigenen Juniorfahrer hat.

Giedo van der Garde: Ich hätte nie gedacht, dass es für Nyck so schnell vorbei sein würde. Wenn man zurückblickt, ist die Zeit, die ihm gegeben wurde, um sich an das Auto zu gewöhnen, und die Fortschritte, die er langsam aber sicher gemacht hat, meiner Meinung nach zu früh. Was Nyck betrifft, das tut höllisch weh. Dieser Typ ist pfeilschnell, hat sich in vielen Kategorien bewährt, und hat eine glänzende Zukunft im Motorsport vor sich.

Lucas di Grassi: Wenn man einen Fahrer nach 10 Rennen entlässt, zeigt das, dass der Prozess der Einstellungsentscheidung falsch ist. Der Motorsport verlässt sich zu sehr auf den Instinkt oder „eine Runde“ oder „ein Rennergebnis“, anstatt auf die langfristige Norm eines bestimmten Fahrers zu achten. So viele Methoden und Daten, um das Auto schneller zu machen, so wenig, um den richtigen Rennfahrer auszuwählen.

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