Ecclestone: ‚bin bei Liberty nicht erwünscht!‘

Der frühere Formel 1-Boss Bernie Ecclestone hat für seine Abwesenheit nach der Sommerpause eine Erklärung.

Den neuen Chefs der Königsklasse würde sein Erscheinen nicht schmecken – das erklärt Ex-F1-Boss Ecclestone gegenüber ‚auto motor und sport‘. Tatsächlich sind ausbleibende Grand Prix-Besuche des 87-jährigen in der zweiten Jahreshälfte verzeichnet worden. „Ich habe das Gefühl, dass meine Nachfolger mich nicht mehr an der Strecke sehen wollen“, sagt er, ohne dabei auf Details einzugehen.

Fakt ist: nach der Sommerpause war Bernie nur in Brasilien – dem Heimatland seiner Ehefrau – zu Gast, die restlichen Rennen verfolgte er im Fernsehen. Die Rennen im TV zu sehen habe er jedoch genossen: „Es ist heute entspannter, weil ich nicht mehr involviert bin.“ Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Liberty gab es obendrauf: „Deshalb sehe ich auch mehr Dinge, die ich so nicht tun oder besser machen würde.“, sagt Ecclestone.

Ecclestone sei stolz auf die Formel 1, er erkenne den Aufwärtstrend, aufgrund der gestiegenen Zuschauerzahlen. Dafür macht er jedoch nicht Liberty Media verantwortlich, sondern das Erstarken von Ferrari. Ob Ecclestone bei Liberty tatsächlich unerwünscht ist und welche Gründe es dafür geben könnte, ist unklar.

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