Lotus hat entschieden die Entwicklungsarbeit am E22 offiziell aufzugeben
Ganze acht Punkte konnten Romain Grosjean und Pastor Maldonado in der Saison 2014 nur einfahren und die Chancen, dass es mehr werden, sind düster.
Die freien Trainings in Monza zeigten, dass der E22 viele Defizite hat und kaum fahrbar ist. Grosjean kam allein in der Nachmittagssession sechsmal von der Strecke ab.
„Das ist ohne Frage der schlechteste Rennwagen in dem ich jemals gefahren bin. Punkte sind für uns heuer nur mehr unter chaotischen Umständen möglich“, wetterte Teamkollege Maldonado, der die Zahl seiner Unfälle und Ausritte 2014 „schon nicht mehr zählen kann“.
Der E22 ist damit einer der größten Flops ebenso wie seine Doppelnase. Lotus war im Vorjahr noch um Siege mitgefahren und wollte mit dem E22 einen Coup landen. Doch schon bei den Wintertests war klar, dass dieser Bolide nichts gewinnen wird.
Besser wird es dieses Jahr nicht mehr, denn „es gibt keine weitere Entwicklung für das aktuelle Auto. Wir arbeiten am nächstjährigen Auto.“
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