Edorardo Mortara hat das erste Rennen des Wochenendes für sich entschieden. Das Podium komplettieren Gary Paffett (Mercedes) und der Lokalheld Marco Wittmann (BMW). Auer und Eng punkten beide.

Start ohne Probleme – Eng früh an Box
Beim Start ging heuer alles glatt. Es gab kaum Berührungen und keinen Crash in der Grundigkehre. Philipp Eng musste seinen Markenkollegen Marco Witmann passieren lassen und bog wie drei weitere Fahrer bereits nach der ersten Runde zum Reifenwechsel. Einige Runden später kam bereits der Lokalmatador Wittmann, um einen Undercut auf Edo Mortara auszuführen. Der BMW-Fahrer kam zwar an den Führenden ran, allerdings nicht vorbei.
Den ersten Aufreger gab es bei einer Berührung zwischen Timo Glock und dem Schweizer Audi-Piloten Nico Müller in Kurve eins. Beide berührten sich und mussten die Positionen wieder tauschen. Danach gerieten beide wieder aneinander und diesmal kam Glock in seinem ‚yellow beast‘ vorbei. Währenddessen schlüpfte der Gesamtzweite in der Meisterschaft, Gary Paffett an Marco Wittmann vorbei und begann den Führenden zu jagen. Allerdings lies sich der Italo-Schweizer nicht ärgern und siegte souverän am Norisring. Für Mortara ist es der zweite Triumph nach 2016.
“Der gesamte Tag heute war super. Ich bin gut in den Tag gestartet mit Bestzeit im FP2, dann der Pole und jetzt den Sieg. Und das alles in meinem 100. DTM Rennen. Es war ein harter Fight vorne, weil Gary und Co. das DRS benutzen konnten. Ich freue mich auf dieser Strecke gewonnen zu haben.“, so ein strahlender Sieger.
“Endlich habe ich es hier auf das Podium geschafft. Ich glaube ich stand schon auf jedes Strecke im Kalender auf dem Podium oder hab sogar gewonnen. Nur hier wollte es nicht klappen. Der letzte Pokal vom Norisring stammt noch aus meiner Formelzeit. Ich freue mich über P3 heute.“, so BMW Motorsport Fahrer Marco Wittmann.
Auer und Eng mit unauffälligem Rennen
Nachdem ‚Luggi‘ in der Startphase eine Position gewinnen konnte, viel er im weiteren Verlauf des Rennens weiter zurück. Am Ende landete der Kufsetiner auf der 7. Position. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch den Salzburger Philipp Eng. Nachdem er gleich in der ersten Runde zum Boxenstopp kam, wurde ‚Peng‘ in der Schlussphase immer weiter durchgereicht. Am Ende landete Eng auf dem fünften Rang und bekommt dafür zehn Punkte.
“Prinzipiell bin ich zufrieden mit Platz fünf. Ich hab heute knapp die dritte Pole im siebten Rennen knapp verpasst. Und für P5 gibt es auch viele Punkte. Balance und Strategie haben gepasst und dich würde das wieder so machen. Morgen ist ein neuer Tag und ich greife an.“, so das Fazit von Philipp Eng.
“Uns fehlen nur Kleinigkeiten um ganz oben zu sein. Das Rennen war für mich relativ spektakulär, so wie immer wenn man in der Mitte startet. Der Speed ist da, die Strategie und der reifenverschleiß waren super. Morgen greifen wir wieder an.“, so ein angriffslustiger Lucas Auer.
Paffett übernimmt Gesamtwertung
Einen Tag zum Vergessen erlebte der Meisterschaftsführende Timo Glock. Der Deutsche kam heute mit seinem Auto nicht zurecht und landete am Ende auf dem 10. Platz. Durch sein super Ergebnis holte sich nun der Brite Gary Paffett die Führung in der Meisterschaft wieder zurück. “Heute war ein guter Tag. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und werde morgen nochmal voll angreifen.“, so Paffett. Morgen geht es weiter mit dem zweiten Rennen live aus Nürnberg!
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