DTM: Bruno Spengler kürt sich zu Mr. Norisring

Der kanadische BMW Motorsport Fahrer Bruno Spengler hat das Sonntagsrennen der DTM auf dem Norisring für sich entschieden. Damit ist er nun alleiniger Rekordsieger auf dem Kurs. Dahinter landete das erfahrene Audi Sport Duo Jamie Green/Mike Rockenfeller. Eng punktet – Habsburg verpasst sie knapp

Spengler’s Raktenstart

Die Grundlage für seinen ersten DTM Sieg seit 2017 legte Bruno Spengler bereits am Start. Polesitter Rene Rast (Audi) kam wie bereits am Vortag schlecht weg. Der Schweizer Nico Müller hatte Probleme mit dem runterschalten in der ersten Kurve. Spengler nutzte die Probleme der Audi’s und schlüpfte innen durch. in Kurve zwei ging das Audi-Drama noch weiter – die beiden Teamkollegen und Meisterschaftsrivalen Rene Rast und Nico Müller berührten sich, Rast drehte sich weg und Müller bekam eine Strafe. Philipp Eng erwischte ebenfalls einen guten Start und konnte sich vom fünften Rang unter die Top drei kämpfen. Viele der Fahrer kamen bereits in Runde eins zum Boxenstopp und spekulierten auf eine Safety-Car Phase.

 

Eng nicht ganz zufrieden mit dem Wochenende

Für Philipp Eng verlief das Wochenende auf der einen Seite erfolgreich (zweimal Punkte), allerdings ist das für den eigenen Anspruch des Salzburgers zu wenig. “Ich habe dieses Jahr eine super Pace. Beide Rennen waren am Norisring verliefen für uns eher schlecht, trotzdem konnten wir punkten. Im letzten Jahr z.B. hatte ich gute Rennen und stand am Ende ohne Zähler da. Das ist natürlich ein Unterschied. Allerdings ist es mein Ziel um den Titel zu kämpfen und dafür müssen wir mehr Punkten. Das Safety-Car hat uns an diesem Wochenende ein wenig in die Suppe gespuckt. Aber wir haben nicht einmal Saisonhalbzeit. Es ist defintiv alles noch offen.“, so eim kämpferischer ‚Peng‘. In der Meisterschaft liegt Eng auf P3, 26 Punkte hinter dem Leader Rene Rast.

 

 

Habsburg mit gutem Wochenende

Für Ferdinand Habsburg hatte sich der Trip zum ‚deutschen Monaco‘ definitiv gelohnt. Samstags konnte er mit P10 einen Punkt ergattern, Sonntags scheiterte er mit P11 zwar knapp, aber auf das Wochenende bezogen, bestätigte sich die steile Formkurve des Aston Martin Piloten. “Die Lernkurven des Teams und von mir persönlich sind beide sehr steil. Wir lernen viel und arbeiten hart daran, nach vorne zu kommen. Es hat geholfen, dass ich die Strecke aus meiner Formel drei Zeit kannte, allerdings sind die Bremspunkte natürlich total unterschiedlich. Da musste ich mich sehr konzentrieren.“, berichtete Habsburg.

 

In bereits zwei Wochen geht es mit der DTM weiter – dann ruft die nächste Auslandsstation: Assen (Niederlande)! Der legendäre Kurs feiert sein DTM-Debüt und wir sind mehr als gespannt!

 

 

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