Vom 09. April – 12. April dröhnen die Motoren auf dem Hockenheimring. Montag stand der DTM Mediaday auf dem Zeitplan
Zur ersten Pressekonferenz des Jahres waren die jeweiligen Teamchefs, Dieter Gass (Audi Sport), Jens Marquardt (BMW Motorsport und Ulrich Fritz (Mercedes AMG DTM) sowie ITR-Geschäftsführer Achim Kostron geladen. Danach folgten jeweils ein Fahrer von jedem Hersteller (Rast, Glock und Wehrlein). Moderiert wurde die Pressekonferenz von der neuen Kommentatorstimme Edgar Mielke von ransport bzw. dem neuen TV-Partner Sat.1.
Hier die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
Achim Kostron (ITR): Wir freuen uns, dass wir mit Sat. 1 einen neuen Fernsehpartner haben. Außerdem freut uns die Rückkehr nach England (Brands Hatch) und Italien (Misano). Wir haben uns innerhalb Europa internationalisiert. Dazu feiern wir mit den Nachtrennen in Misano gleich doppelte Premiere.
Dieter Gass (Audi Sport): Nach so einer erfolgreichen Saison wie im letzten Jahr, kann es nur ein Ziel geben. Die Titelverteidigung. Das wird richtig schwer. Wir hatten letztes das Auto mit der besten Aerodynamik, deswegen haben wir durch die Regeländerung am meisten eingebüßt.
Jens Marquardt (BMW): 2017 war das erste Jahr ohne Titel, seit der Rückkehr in die DTM 2012. In der DTM gibt es drei Titel, die möchten wir dieses Jahr holen. Durch die neuen Aerodynamik regeln, startet jeder von null und Neustarts haben uns in der Vergangenheit immer gut gelegen.
Ulrich Fritz (Mercedes AMG): Wir werden im letzten Jahr alles andere als rumtrudeln. Wir möchten uns mit Erfolgen aus der DTM verabschieden. Wir haben einen guten Fahrerkader und arbeiten sehr hart daran. Allerdings weiß ich auch, dass die anderen Hersteller auch hart arbeiten. Wir sahen in Vallelunga zwar schnell aus, aber die Testtage sind nicht aussagekräftig.
René Rast (Audi): Das Feld wird noch enger zusammenrücken. Mein Ziel ist ganz klar die Titelverteidigung. Aber in der DTM ist das nicht planbar. Letztes Jahr hatte ich ein sehr gutes Jahr. Am Anfang der Saison hab ich wirklich gehofft, dass ich wenigstens einen Punkt hole. Jetzt weiß ich, dass ich vorne mitfahren kann und gehe entspannt in die zweite Saison.
Timo Glock (BMW): Ich erzähle eigentlich jedes Jahr das selbe, ich kann eine Kassette einlegen. Ich werde nicht sagen, dass ich dieses umfahr um den Titel mitfahre. In der DTM sind Kleinigkeiten ausschlaggebend. Morgen werde ich zum ersten Mal im Auto sitzen und ein Gefühl bekommen, wohin es dieses Jahr gehen kann.
Pascal Wehrlein (Mercedes AMG): Es ist für mich ein bisschen wie nach Hause kommen. Die größte Herausforderung wird sein, mit den Reifen ohne Heizdecken klarzukommen. Der erste Eindruck ist, dass das Auto ziemlich ähnlich zu 2015 zu fahren ist. Aber ich muss mich erstmal komplett von der Formel 1 wieder zurück orientieren. Das sind zwei verschiedene Welten.
Die Bestzeit am ersten Testtag sicherte sich übrigens Marco Wittmann (BMW), vor Nico Müller im Audi. Philipp Eng und Lucas Auer waren heute nicht im Einsatz.
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