Dr. Helmut Marko erklärt nach knapp zwei Jahren, was ein Grund für die Entlassung vom Russen Daniil Kvyat und für die Beförderung von Max Verstappen damals gewesen ist. Er behauptet, Kvyat habe sich mental verändert und sei nicht an seinem Speed, sondern an seiner Einstellung gescheitert
Im Jahr 2014 gab Daniil Kvyat beim Australien GP in Melbourne sein Debüt. Im Rennen landete er gleich in den Punkten und löste Sebastian Vettel als jüngsten Fahrer in den Punkten ab. Ein halbes Jahr später wurde Kvyat zu Red Bull Racing als Vettel-Nachfolger geholt. Im ersten Jahr holte Kvyat seine erste Podiumsplatzierung und sammelte sogar mehr Punkte als Teamkollege Daniel Ricciardo. Der kometenhafte Aufstieg schien weiter zu gehen.
Beim dritten Saisonlauf 2016, dem China GP, fuhr Kvyat noch auf das ‚Stockerl‘ wurde aber nach seinem mutigen Manöver in Kurve eins zum Teil kritisiert. Sebastian Vettel verlieh dem jungen Russen den Spitznamen „Torpedo“. Seit diesem Moment, ging es mit Kvyat nur noch bergab. Das darauffolgende Rennen in Sochi, spornte den Lokalmatador ein wenig an.
Der Red Bull Pilot schoss Sebastian Vettel gleich zweimal innerhalb von drei Kurven ab. Eine Woche später wurde Kvyat von Dr. Helmut Marko und Christian Horner degradiert. „Daniil war bei Toro Rosso sehr schnell und hatte super Rennen. Er war auf einem Niveau mit Daniel Ricciardo, wenn nicht sogar schneller. Ab dem ersten Test war er ein anderer Kvyat. Vielleicht hat er sich selbst zu sehr unter Druck gesetzt. Wir kamen nicht an ihn ran und haben uns entschieden, mit ihm aufzuhören.“, schildert Marko.
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