Button und Magnussen verfügen beide über Spielberg-Erfahrung, Rennleiter Boullier rechnet aber nicht mit McLaren-Wundern: Teile für mehr Abtrieb werden getestet.
Beide Fahrer mit Red-Bull-Ring Erfahrung
McLaren kann in Zeiten der sportlichen Krise positive Vorzeichen gut gebrauchen: Da kommt der Österreich-Grand-Prix am kommenden Wochenende gerade zur rechten Zeit, schließlich habe das Team und seine Piloten eine gute Bilanz auf der Strecke in Spielberg vorzuweisen. Jenson Button ist einer von nur vier Piloten im Feld, die auf dem Red-Bull-Ring Erfahrung gesammelt haben, während Kevin Magnussen erst 2013 in der Renault-World-Serie durch die Steiermark pflügte.
Button erinnert sich zurück
Jenson Button freut sich darauf, nach Österreich zurückzukehren: „Der Grand Prix hat so viel Geschichte. Das Land hat große Fahrer und Champions hervorgebracht, heute verfügt es über ein Team der Weltklasse. Also ist es nur sinnvoll, dort wieder ein Rennen zu fahren“, erklärt der 34-Jährige voller Vorfreude und spricht von einer „fantastischen Location“.
Er besinnt sich auf den Beginn seiner Karriere: „Ich erinnere mich von früheren Besuchen an die saubere Bergluft, die kühlen Temperaturen am Morgen, ehe die Sonne auf das Paddock scheint und die schnellen, zusammenhängenden Kurven, die weiter so existieren. Das sorgt dafür, dass sich der Kurs im Cockpit großartig anfühlt“, schwärmt Jenson Button. „Ich erinnere mich, dass die Rennlinie in Kurve eins uns weit über den äußeren Randstein führte und in die asphaltierte Auslaufzone. Das war verrückt!“
Auf der Suche nach Abtrieb
Eric Boullier spricht mit gemischten Gefühlen über die sportlichen Aussichten: „Jensons vierter Platz in Kanada war das Resultat einer guten Strategie und seines hungrigen, opportunistischen Auftritts – mehr als eine Verbesserung der allgemeinen Leistung des Autos“, warnt der McLaren-Rennleiter und formuliert weiter: „Wir stehen trotzdem nicht dort, wo wir sein müssen. Seit Saisonbeginn wollen wir mehr Abtrieb, aber dieses Ziel verschiebt sich ständig.“
„An diesem Wochenende erhalten wir Aufschluss über kurz- und langfristige Leistungsfortschritte.“ In den Renneinsatz gelangen die Teile jedoch nicht. Dafür ist es laut Eric Boullier noch zu früh: „Es geht mehr darum, die Umsetzbarkeit auf der Strecke zu testen als blind auf verbesserte Rundenzeiten zu hoffen.“ Der Franzose verspricht sich dennoch einen gewinnbringenden Ansatz und einen ersten Schritt in Richtung einer besseren zweiten Saisonhälfte.
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