Im Rahmen des Parlamentarischen Abends in Berlin diese Woche stellte der DMSB das gemeinsame Positionspapier zum Motorsport in Deutschland vor.
Der Deutsche Motorsportbund erarbeitete mit ADAC Motorsport, dem Automobilclub von Deutschland und DMV Motorsport, Herstellern und Rennstrecken wie dem Hockenheimring, der Motorsport Arena Oschersleben und dem Nürburgring, eine Studie, die helfen soll, den Motorsport auf bessere Beine zu stellen.
„Wir fordern bessere Rahmenbedingungen, um den Motorsport-Standort Deutschland langfristig zu erhalten: gleichberechtigte Förderung im Spitzensport, Unterstützung von Großveranstaltungen, Absicherung des Ehrenamts, Förderung von Kinder-, Jugend- und Breitensport und mehr,“ heißt es im Papier.
Als Grundlage dienen aussagekräftige Zahlen: 14,6 Mio. Motorsportinteressierte gibt es in Deutschland, über >1.750 Events finden jährlich in 20 Disziplinen statt, 30.000 Jobs und >5 Mrd. € Umsatz entstehen durch die Wirtschaftskraft des Motorsports – und das sogar noch ohne einen eigenen Formel 1 Grand Prix.
„Wenn Deutschland seine Stellung in der Spitzengruppe der Motorsportnationen behalten soll, muss dringend gehandelt werden“, betonte DMSB-Präsident Wolfgang Wagner.
„Nicht nur die Automobilindustrie als Kern der deutschen Wirtschaft ist im Umbruch, auch der Motorsport als innovative Speerspitze in Sachen Technik und Nachhaltigkeit muss durch finanzielle Unterstützung und Bürokratieabbau gestärkt werden.”
Das Positionspapier umfasst insgesamt neun Bereiche, die eng miteinander verzahnt sind. So geht es etwa um die gleichberechtigte Anerkennung des Motorsports bei Fördermaßnahmen im Spitzensport.
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