Die Tops & Flops der Formel 1 Saison 2016 – Teil 2

516462606Formelaustria hat auch die 10 Flops der abgelaufenen Formel 1 Saison für Euch zusammengestellt

Qualifying Modus

Der neue Modus sorgte gleich beim Auftakt in Melbourne für eine Qualifying-Farce. Die Pole Position war bereits früh vergeben und die Fahrer standen an der Box als die Uhr noch nicht abgelaufen war. Die Zuschauer quittierten das mit einem Pfeifkonzert. Erst nach Bahrain wurde der Modus abgeschafft.

Scuderia Ferrari

Auch heuer konnte Ferrari den Ansprüchen nicht gerecht werden. Dem Auto fehlte die Pace, dazu kamen technische Probleme und wenn mal etwas zu holen gewesen wäre, griff die Strategieabteilung daneben. „Super Seb“ mutierte zum Jammerer

indexTrack Limits

In manchen Kurven durfte man die Strecke verlassen, in anderen nicht. Zwischenzeitlich wollten die Teams die Strafen fürs „Übertreten“ abschaffen. Die FIA versuchte dem Ganzen mit elektronischen Sensoren Herr zu werden. In Mexiko ließen Hamilton und Verstappen ließen einfach Kurve 2 aus.

Daniil Kvyat

Es war nicht Daniils Jahr, denn der Russe kann deutlich mehr als nur ein Podium (China) zu holen. Nach seiner Degradierung zu Toro Rosso wirkte Kvyat wie ein gebrochener Mann, taute erst nach seiner Vertragsverlängerung ein wenig auf

Eingeschränkter Funkverkehr

Das Chaos am Boxenfunk war perfekt. Ingenieure mussten Checklisten abarbeiten, bevor sie zu den Fahrern sprechen konnten. Button und Rosberg fielen den Regeln zum Opfer, kassierten eine Strafe, in Baku suchte Hamilton vergeblich nach Hilfe. Vor dem Deutschland GP wurden die Einschränkungen wieder abgeschafft

sergio-marchionne-ferrari-logo-626x449Sergio Marchionne

Der Ferrari Präsident brachte mit seinen Aussagen wie „wir müssen mit Lichtgeschwindigkeit aufholen“, immer wieder Unruhe ins Team. Ex-Mitarbeiter sprechen von einem „Terror-Klima“ in Maranello und Teamchef Arrivabene steht praktisch jedes Wochenende vorm Rauswurf.

Renault F1

Die Franzosen haben das angeschlagene Lotus Team erst im Dezember 2015 übernommen und waren daher mit einem hoffnungslos unterlegenen Boliden unterwegs. Trotzdem kann mit nur 9 WM Punkten nicht zufrieden sein.

Inkonstante Strafen

Von einer roten Linie der Stewards war leider wenig zu sehen. Mal gab es für ein Manöver eine Fünf-Sekunden Strafe, dann für das gleiche 10 Pönale, und ein weiteres Mal gar keine Strafe. Dadurch wussten die Piloten nie woran sie waren.

Posted in ,

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar abgeben zu können.