Formelaustria hat auch die 10 Flops der abgelaufenen Formel 1 Saison für Euch zusammengestellt
Qualifying Modus
Der neue Modus sorgte gleich beim Auftakt in Melbourne für eine Qualifying-Farce. Die Pole Position war bereits früh vergeben und die Fahrer standen an der Box als die Uhr noch nicht abgelaufen war. Die Zuschauer quittierten das mit einem Pfeifkonzert. Erst nach Bahrain wurde der Modus abgeschafft.
Scuderia Ferrari
Auch heuer konnte Ferrari den Ansprüchen nicht gerecht werden. Dem Auto fehlte die Pace, dazu kamen technische Probleme und wenn mal etwas zu holen gewesen wäre, griff die Strategieabteilung daneben. „Super Seb“ mutierte zum Jammerer
Track Limits
In manchen Kurven durfte man die Strecke verlassen, in anderen nicht. Zwischenzeitlich wollten die Teams die Strafen fürs „Übertreten“ abschaffen. Die FIA versuchte dem Ganzen mit elektronischen Sensoren Herr zu werden. In Mexiko ließen Hamilton und Verstappen ließen einfach Kurve 2 aus.
Daniil Kvyat
Es war nicht Daniils Jahr, denn der Russe kann deutlich mehr als nur ein Podium (China) zu holen. Nach seiner Degradierung zu Toro Rosso wirkte Kvyat wie ein gebrochener Mann, taute erst nach seiner Vertragsverlängerung ein wenig auf
Eingeschränkter Funkverkehr
Das Chaos am Boxenfunk war perfekt. Ingenieure mussten Checklisten abarbeiten, bevor sie zu den Fahrern sprechen konnten. Button und Rosberg fielen den Regeln zum Opfer, kassierten eine Strafe, in Baku suchte Hamilton vergeblich nach Hilfe. Vor dem Deutschland GP wurden die Einschränkungen wieder abgeschafft
Sergio Marchionne
Der Ferrari Präsident brachte mit seinen Aussagen wie „wir müssen mit Lichtgeschwindigkeit aufholen“, immer wieder Unruhe ins Team. Ex-Mitarbeiter sprechen von einem „Terror-Klima“ in Maranello und Teamchef Arrivabene steht praktisch jedes Wochenende vorm Rauswurf.
Renault F1
Die Franzosen haben das angeschlagene Lotus Team erst im Dezember 2015 übernommen und waren daher mit einem hoffnungslos unterlegenen Boliden unterwegs. Trotzdem kann mit nur 9 WM Punkten nicht zufrieden sein.
Inkonstante Strafen
Von einer roten Linie der Stewards war leider wenig zu sehen. Mal gab es für ein Manöver eine Fünf-Sekunden Strafe, dann für das gleiche 10 Pönale, und ein weiteres Mal gar keine Strafe. Dadurch wussten die Piloten nie woran sie waren.
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