Teil zwei der Qualifying-Pressekonferenz mit Lewis Hamilton, Daniel Ricciardo und Sebastian Vettel…
Fragen der Journalisten
FR (Livio Oricchio – Universo On Line) Sebastian, du hast einen härteren Stallrivalen im heurigen Jahr. Ändert das deine Herangehensweise an das Rennwochenende ?
SV: Das ist ein großes Kompliment an Mark, traue ich mich in seiner Abwesenheit sagen. Die Autos sind heuer durch das neue Reglement ganz anders, also kannst du auch heuer nicht mit früher vergleichen. Daniel schlägt sich natürlich großartig und hat lauter gute Rennwochenenden und ist anscheinend fähig, das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Ich habe etwas mehr zu kämpfen, damit ich mein Auto genauso hinbringe. Wenn er mich schlägt, dann auf der Rennstrecke.
FR: (Frederic Ferret – L `Equipe) Daniel und Sebastian: da sind nun zwei Red Bull vor einem Mercedes (Anm: Nico Rosberg). Glaubt ihr, dass wir hier den ersten Red Bull-Sieg in dieser Saison sehen könnten ?
SV: Wenn wir in jede Gerade zwei Schikanen einbauen, dann ja !
DR: Wir bräuchten einen sehr guten Start, um den Sieg dann zwischen uns auszufechten. Also ich weiß nicht, ob das realistisch ist.
SV (witzelt): Stimmst du mir zu mit den Schikanen ?
LH: Sicher nicht !
SV: Wär doch einen Versuch wert ? (Gelächter)
FR: (Michael Schmitt – Auto, Motor und Sport) Daniel, du hast erklärt, dass du erst in der letzten Runde den optimalen Grip gefunden hast. Hatte das mit dem unterschiedlichen Asphalt zu tun oder hing es am Reifendruck ? An welchen Stellen sind denn die Unterschiede im Asphalt ?
DR: Etwas mehr Regen heute Nachmittag hat an der Strecke mehr verändert, als ich erwartet habe. Ich brauchte etwas Zeit, das komplett zu überblicken. Der größte Unterschied im Asphalt ist meiner Meinung nach in Kurve acht, das Auto hüpft hier ein wenig. Der Kurs macht aber Spaß.
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