Die Noten der Piloten: Ungarn GP 2024

Wie nach jedem Grand Prix gibt es die Benotung der Leistungen der Fahrer im Rennen durch die Formelaustria Redaktion

FAHRERBENOTUNG GRAND PRIX VON UNGARN 2024

 

Nummer Fahrer Team Note Beurteilung
Oscar Piastri McLaren 1 Der Aussie gewann den Start gegen den Stallgefährten, kontrollierte das Rennen, rutschte beim letzten Stopp aber unverschuldet hinter Norris, vor dem Ende noch vorbei gewinkt
Lando Norris McLaren 2 Lando versemmelte wieder einmal den Start und musste Piastri passieren lassen. Am Schluss klar schneller als der Teamkollege, aber war musste sich der Teamorder zu beugen
Lewis Hamilton Mercedes 1 Der Rekordweltmeister zeigte gute Pace, hielt sich lange in den Top 3 und Verstappen hinter sich, überstand einen Beinahe-Crash mit dem Holländer und holte Podium 200
Charles Leclerc Ferrari 1 Gutes Rennen des Ferrari-Piloten, der deutlich stärker auftrat als nach den Trainings erwartet. Beinahe hätte es noch fürs Stockerl gereicht – endlich wieder gute Punkte
Max Verstappen Red Bull 3 Zog in Turn 1 abseits der Strecke vorbei und musste die Position zurückgeben, schimpfte danach wohl zurecht über die Strategie, verlor dann die Nerven, schoss Hamilton fast ab
Carlos Sainz Ferrari 2 Der Spanier war phasenweise wirklich schnell, aber dann auch wieder nicht. Hatte auch ein wenig Pech bei den Outlaps, aber im Prinzip zu inkonstant für einen besseren Endrang
Sergio Perez Red Bull 2 Eine wirklich gute Vorstellung des viel gescholtenen Mexikaners, der sich aber natürlich seinen Abflug in der Quali vorwerfen lassen muss – so konnte er Max nicht vorne helfen
George Russell Mercedes 2 Blieb nach der verpatzten Quali lange auf dem ersten Satz Reifen draußen. Machte deutlich Boden gut und holte sich auch noch die schnellste Runde – Schadensbegrenzung
Yuki Tsunoda Racing Bulls 1 Ein recht unspektakuläres, einsames Rennen des Japaners, der vor der Sommerpause noch ganz wichtige Punkte für sich und das Team fixierte – war das sein Ticket zu Red Bull?
Lance Stroll Aston Martin 1 Die neuen Upgrades scheinen zu funktionieren, nachdem man zuletzt in die falsche Richtung gearbeitet hatte – erneut gelang es dem Kanadier den Teamkollegen zu biegen
Fernando Alonso Aston Martin 2 Dem Doppelweltmeister liegt der runderneuerte Aston Martin noch nicht nach Wunsch, weswegen er sich im ganzen Lauf unwohl fühlte und dadurch auch die Zähler verpasste
Daniel Ricciardo Racing Bulls 2 „Danny Ric“ fuhr nicht schlecht, verlor aber nach jedem Boxenstopp zu viel an Boden und landete so außerhalb der Punkteränge, was seine Position im Team nicht verbessert,
Nico Hülkenberg Haas 2 Wurde am Start eingezwickt und fiel weit zurück, wie immer hart gefightet, aber diesmal reichte es nicht für WM-Zähler, auch weil der Haas einfach zu viel an den Reifen knabberte
Alex Albon Williams 3 Alex war gefühlt mehr am Funk als am Lenkrad, diskutierte fast duchgehend die Strategie mit seinem Renningenieur – am Schluss kam dabei nichts rum – abhaken und weiter
Kevin Magnussen Haas 3 Ein, zwei schöne Manöver, aber sonst kam vom Dänen diesmal nicht viel – der Haas war aber bei diesen Temperaturen aber auch zu sehr Reifenfresser um mehr zu erreichen
Valtteri Bottas Stake Sauber 3 Der Sauber ist einfach zu langsam, zu behäbig, besonders auf engen Strecken wie dieser – Bottas hat noch das Beste daraus gemacht, was aber natürlich nicht für Punkte reicht
Logan Sargeant Williams 3 Gar nicht mal so schlecht vom jungen Amerikaner, aber er dürfte mit seinen Gedanken wohl schon in der Sommerpause sein, um endlich der Dauerkritik von außen zu entgehen
Esteban Ocon Alpine 3 Ähnlich wie der Sauber, konnte auch der Alpine auf dem winkeligen Kurs vor Budapest gar nichts – Ocon hat gefightet, aber im Endeffekt umsonst – in Spa sollte wieder mehr gehen
Guyanu Zhou Stake Sauber 4 Der Chinese fällt in seinen Leistungen immer mehr ab, auch wenn sein Material ihm nun wirklich keine Hilfe ist – sein Abschied aus der Königsklasse ist schon beschlossene Sache
Pierre Gasly Alpine 0 Aus der Boxengasse war für den Franzosen nicht wirklich was drin, kämpfte brav, musste aber seinen Alpine bei Rennhalbzeit früh abstellen – ein Wochenende zum Vergessen

 

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