Die Noten der Piloten: Belgien GP

Wie nach jedem Grand Prix gibt es die Benotung der Leistungen der Fahrer im Rennen durch die Formelaustria Redaktion

FAHRERBENOTUNG GRAND PRIX VON BELGIEN 2025

Nummer Fahrer Team Note Beurteilung
Oscar Piastri McLaren 1 Der WM-Leader holte sich gleich in Runde 1 die Führung und kontrollierte danach das Rennen – mit seinem sechsten Saisonerfolg baute er seinen Vorsprung in der WM aus
Lando Norris McLaren 2 Nach dem Verlust der Führung, blieb Norris immer in Schlagdistanz, wählte dann den harten Reifen für einen Einstopper, um sich so wieder heranzurobben – dennoch genügte es nicht
Charles Leclerc Ferrari 1 Der zweite Stockerlplatz des Jahres für den Ferrari Star, der sich erfolgreich gegen Verstappen wehren konnte – nach dem Rennen sehr mit den Updates am Wagen zufrieden
Max Verstappen Red Bull 2 Bei seinem halben Heimrennen war der Versuch mit höherer Downforce auf dem Holzweg – Verstappen konnte den Schaden mit P4 in Grenzen halten, aber die WM scheint kein Thema
George Russell Mercedes 2 Der Brite tat sein Bestes, um im Mercedes das Podium anzugreifen, war der schnellste Mann auf den Geraden, aber auf die Distanz fehlte ihm klar die Pace – Hoffen auf Ungarn
Alex Albon Williams 1 Ganz starker Auftritt des Thailänders, der P6 gegen einen vehement attackierenden Hamilton bis über die Linie verteidigen konnte – möchte in Budapest gleich nachlegen
Lewis Hamilton Ferrari 1 Ein bärenstarker Auftritt des Rekordweltmeisters, der aus der Pitlane losfuhr und sich von P18 bis auf P7 nach vorkämpfte –  ein klares Zeichen, dass die Upgrades auch ihm helfen
Liam Lawson Racing Bulls 1 Lawson lieferte, wie Neo-Teamchef Alan Permane zustimmte, ein fast perfektes Rennen ab und ist seit dem Rennen in Österreich klar auf dem aufsteigenden Ast – gerne mehr davon
Gabriel Bortoleto Stake Sauber 1 Mit einer lupenreinen Fahrt konnte sich der brasilianische Rookie im Sauber die nächsten WM-Zähler des Jahres sichern – die Leistungskurve Bortoletos zeigt eindeutig nach oben
Pierre Gasly Alpine 1 Gasly ging früh auf Slicks, kämpfte danach mit Low Downforce Setup bei auftrocknender Strecke mit der Konkurrenz, aber auch mit dem Wagen – der Topspeed sicherte die Punkte
Oliver Bearman Haas 2 Der Youngster hatte einige Runden lang ein Motorproblem und verlor dadurch einige Plätze, war dann schnell, konnte aber wegen zu wenig Topspeed nicht mehr überholen
Yuki Tsunoda Red Bull 3 Der Japaner fuhr von P7 los, kam aber nur auf P12 an, holte zum sechsten Mal in Serie keine Punkte – Hauptschuld hat der Kommandostand mit verpatztem Boxenstoppkommando
Lance Stroll Aston Martin 2 Der Kanadier tat sich mit dem zickigen Aston schwer, tat sein Möglichstes, hatte aber nie eine realistische Chance auf Punkte – hofft nun auf den engen, kurvigen Kurs in Budapest
Nico Hülkenberg Stake Sauber 3 Nach dem Podiumshighlight in Silverstone gab es für „Hülk“ in Spa wieder einen Rückschlag – der Deutsche hatte nach Abtrocknen der Strecke zu viel Reifenabbau, musste stoppen
Esteban Ocon Haas 3 Ocon war nicht so schlecht unterwegs, die Pace war OK, aber das Team holte ihn zwei Runden zu spät an die Box und bekam zudem die falschen Reifen – schade für Esteban!
Kimi Antonelli Mercedes 3 Ließ den Wagen über Nacht umbauen, denn er fühlte sich mit dem Setup nicht sicher – doch seine Regenabstimmung half nur in den ersten Runden – danach ging nichts mehr
Fernando Alonso Aston Martin 3 Ein Wochenende zum Vergessen für den Altmeister, der diesmal m Aston Martin auf verlorenem Posten war – interessanterweise war Alonso der Ansicht, der Start war verfrüht
Carlos Sainz Williams 3 Der Spanier war mit seiner Regenabstimmung zu Beginn recht schnell, auch wenn er aus der Boxengasse kam, verlor beim Double-Stacking Stopp viel Zeit, und fiel weit zurück

43

Franco Colapinto Alpine 3 Mit dem Regensetup ging es für Colapinto wieder nur um den Kampf ganz hinten, aber dennoch zeigte er einige gute Momente und hatte das eine oder andere Erfolgserlebnis
Isack Hadjar Racing Bulls 3 Der französische Shooting-Star kämpfte ab Runde 8 mit einem Defekt am Wagen und konnte so nie sein wahres Potenzial abrufen – da braucht’s wohl mehr Glück in Ungarn

 

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