Die Formelaustria-F1-Saisonanalyse: Sauber F1

d_reinhard_bah_16_582-800x450Formelaustria analysiert die abgelaufene Formel 1 Saison jedes Teams und seiner Fahrer

Sauber F1:

Die vergangene Formel 1 Saison kann man im Schweizer Hinwil nur mit „Schlimmer, geht’s nimmer“ zusammenfassen. Bis zum vorletzten Rennen mussten die Eidgenossen unter der Leitung der oft hilflos wirkenden Österreicherin Monisha Kaltenborn bangen in der Konstrukteurswertung sogar am letzten Platz noch hinter dem krassen Außenseiter Manor GP zu landen. Erst Platz 9 von Felipe Nasr in seinem Heimrennen in Interlagos sicherte Sauber den so wichtigen zehnten Rang im Teamranking. Das Team stand lange am finanziellen Abgrund, doch die vollständige Übernahme durch Longbow Finance S.A (mit schwedischen Investoren im Hintergrund) rettete den Traditionsrennstall.

Beste Platzierung 9. (Brasilien) WM-Punkte: 2

1460891457409Marcus Ericsson:

Der Schwede ging heuer in seine dritte F1 Saison, seine zweite mit dem Schweizer Rennstall. Die erste Saisonhälfte gab es lauter Auf und Abs. Nachdem die Rettung von Sauber durch schwedische Investoren bekanntgegeben wurde, denen Ericsson nahesteht, wirkte er wie beflügelt. Er war stets vor Teamkollege Nasr, verpasste viermal die Punkte denkbar knapp und hatte eigentlich nur Pech, dass der Brasilianer schließlich die einzigen WM-Zähler 2016 einfahren konnte.

Beste Platzierung 11. (Mexiko) WM-Punkte: 0

felipe-nasr-2017-f1-driver-line-upFelipe Nasr:

Auch für den Brasilianer war das Jahr kein Zuckerschlecken. Der Sauber war einfach zu langsam und Nasr’s Leistung stagnierte. Hatte er im Vorjahr noch gute 27 Zähler geholt, war heuer absolut nichts drin. Nasr wirkte oft aggressiv und lustlos. Wollte mehrmals hinschmeißen. Dann kam der Heim-GP in Brasilien und das verregnete Happy End, wo er schließlich zwei sehr wichtige Punkte für sich und das Team sicherte.

Beste Platzierung 9. (Brasilien) WM-Punkte: 2

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