Lewis Hamilton hat sich in einem turbulenten US Grand Prix seinen dritten Weltmeistertitel gesichert und ihn als erster Brite verteidigt
Als sich Lewis am Start aggressiv an Teamkollege und Titelrivale Nico Rosberg vorbeipresste, war bereits klar, dass der Brite bereits in Austin den Sack zumachen will. Während des chaotischen Rennens erlebte Hamilton eine Hochschaubahn der Gefühle, denn einmal lag er deutlich hinter Rosberg, dann schien ihn eine Safety Car Phase zu retten, ehe Rosberg wieder vorne lag. Aber der Deutsche hielt dem Druck nicht stand und musste den Champion doch noch passieren lassen. „Es war ein ganz harter Fight, nicht nur in diesem Rennen, sondern in der ganzen Saison. Nico ist ein großartiger Fahrer, aber auch ein harter Rivale. Ich respektiere ihn sehr, aber natürlich wollte ich ihn unbedingt schlagen“, fasste Hamilton den Saisonverlauf zusammen.
„Ich bin total enttäuscht. Ich weiß nicht, was passiert ist“, stammelte Nico ins Micro bei der Pressekonferenz. Er hatte keine Erklärung für seinen Fahrfehler wenige Runden vor Ende, womit er Hamilton den Sieg auf dem Silbertablett servierte. Dass der Deutsche auch heuer das Duell um den Titel verlor, lag diese Saison an seiner „Abschlussschwäche“, aber auch an viel Pech mit technischen Defekten. „Wenn Du zu nett bist, kannst Du kein Champion werden“, sagte Hamilton seinem Kumpel, Ex-Arsenal Star Thierry Henry vor kurzem. Und genau daran, so sagt man, scheitert Rosberg immer wieder. Er sei zu nett. Er lässt dem anderen immer Platz. Er zieht zurück und riskiert keinen Crash. Aber wer bremst, der verliert – in der Formel 1 zumindest meistens.
Im Schatten des Titelduells sorgte Youngster Max Verstappen für die wahre Sensation des Rennwochenendes. In einem wahrlich schwierigen Grand Prix mit Wetterkapriolen und schmieriger Piste attackierte der holländische Teenager von Beginn weg und nützte die perfekte Abstimmung seines Toro Rosso aus. „Ich bin sehr stolz auf Max. Was er heute geleistet hat, ist unglaublich. Ich denke, nun wird keiner mehr fragen, ob er reif genug für die Formel 1 ist“, strahlte Vater „Jos, the Boss“ über beide Ohren. Ebenfalls ein breites Grinsen im Gesicht hatte Lokalmatador Alex Rossi, der den brustschwachen Manor GP auf Platz 12 lenkte und damit sogar nur knapp an den Punkterängen vorbeifuhr.
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