Lewis Hamilton baute seine WM-Führung mit einem souveränen Sieg aus, überschattet wurde das Rennen von einer Deppen-Entscheidung der Race Stewards gegen Verstappen
Auch wenn Hamilton den Start gegen Rivale Sebastian Vettel verlor, behielt der Brite einen kühlen Kopf. Er robbte sich an Vettels Ferrari heran und zog im richtigen Moment vorbei. Danach kontrollierte der dreifache Champion das Rennen und machte mit dem fünften Sieg im sechsten Antreten auf dem Circuit of The Americas einen großen Schritt richtig WM-Titel 2017. „Diese Strecke ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich liebe diesen Rhythmus und habe es total genossen. Ehrlich gesagt war ich ein wenig überrascht, wie schnell wir waren. Aber es sind noch drei Rennen. Daher möchte zunächst allen Jungs hier im Team und zuhause in der Fabrik zum Konstrukteurstitel gratulieren“, strahlte Hamilton. Stallgefährte Bottas wurde nur Fünfter. „Valtteri hat sich im Zweikampf die Reifenflanken flach gebremst und dann ging nichts mehr“, erklärte Toto Wolff.
Bullen im Pech
Max Verstappen pflügte nach seiner Strafversetzung wegen Motorwechsels wie die Feuerwehr durchs Feld und holte sich auf den letzten Metern Platz 3 mit einem großartigen Überholmanöver. Allerdings bestraften die Stewards den Niederländer mit einer lächerlichen Begründung mit einem fünf Sekunden Penalty und stießen ihn so vom Stockerl. „Die Entscheidung ist eine Frechheit. Die Autos fahren hier das ganze Wochenende kreuz und quer und keiner hat sich beschwert. Das Überholmanöver von Max war hart, aber absolut fair. So hat man die Fans bestohlen und einen tollen Grand Prix versemmelt“, schimpfte Red Bull Racing Teamchef Christian Horner. Teamkollege Daniel Ricciardo sah in der Anfangsphase des Grand Prix wie ein sicherer Podiumskandidat aus, bis sein Motor explodierte. „Ich fühlte mich eigentlich sehr wohl und war gut unterwegs. Doch nach einigen Runden meldete sich der Motor. Wir haben noch alles versucht, aber es ging nicht“, so der Aussie.
Topdebüt von Sainz
Einen starken Job machte Carlos Sainz jr. der vom ersten Moment an in seinem neuen Renault-Dienstwagen schnell war und in Austin am Ende guter Siebter wurde. „Carlos hat bewiesen, dass es eine gute Entscheidung war, ihn zu uns zu holen. Er hat ein absolut fehlerfreies Rennen abgeliefert und gezeigt, was in ihm steckt. Ich bin sicher, wir werden gemeinsam noch viel Freude haben“, so Renault F1 Teamboss Cyril Abiteboul.
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