Dass Nico Rosberg in Sotchi gewinnt, überraschte nicht. Aber dass die Mercedes-Paarung Dank Lewis Hamilton, der von P10 auf P2 fuhr, den 25. Doppelsieg holt, schon
Mit dem „Grand Slam“ – Pole Position, schnellste Runde, jede Runde geführt und den Rennsieg geholt – schloss Nico Rosberg das Rennwochenende in Russland in souveräner Manier ab. Der Deutsche führt nun in der WM-Wertung mit dem Punktemaximum von 100 Zählern, meilenweit vor seinen Gegnern. „Es war ein großartiges Wochenende. Ich pushte immer, um meine Konzentration hoch zu halten. Auch Gratulation an Lewis, der von P10 noch aufs Podium kam.“ Dieser nahm das Lob dankend an und hatte sogar kurz Gedanken an den Sieg: „P2 macht mich sehr glücklich, denn die letzten Tage waren sehr schwierig. Ich wäre schnell genug gewesen, um Nico herauszufordern, aber dann hatte ich ein Problem mit dem Wasserdruck und musste rausnehmen.“ Ein Stein fiel Mercedes-Teamchef Toto Wolff vom Herzen. „Wir haben auf jeden Fall das Maximum herausgeholt, wobei uns natürlich die Kollision in Runde 1 geholfen hat. Lewis‘ Auto hatte ein Wasserleck und er war knapp davor auszuscheiden. Auch Nico hatte komische Signale vom Motor und es war auch nicht sicher, dass er ins Ziel kommen wird“, verriet der Wiener.
„Wir wollen nicht Dritter, sondern Erster werden. Mein Start war OK, aber nach dem Restart fehlt uns der Speed und ich fiel hinter Lewis zurück. An Valtteri kam ich vorbei, aber Mercedes war zu schnell“, kam bei Kimi Räikkönen trotz des 700. Podiums für Ferrari nicht so richtig Freude auf. Noch viel weniger Grund zur Freude hatte Teamkollege Sebastian Vettel, denn der Deutsche wurde bereits in Runde 1 von Intimfeind Danil Kvyat gleich doppelt abgeschossen. Der Russe verbremste sich in Kurve 2 ins Heck des Ferrari-Stars und räumte ihn eine Ecke später gleich komplett in die Wand. „Ich denke die Bilder sprechen für sich“, ließ Seb nach dem Rennen wissen. Kvyat, der im letzten Rennen schon mit Vettel aneinandergeriet, wurde diesmal zurecht bestraft, was den Roten aber nichts hilft.
McLaren im Aufwind
Während er früher über einen sechsten Platz gejammert hätte, strahlte Fernando Alonso diesmal über denselben Rang, den er mit seinem brustschwachen McLaren-Honda einfahren konnte. „Es war ein turbulentes Rennen, aber wir sind gut durch das Chaos gekommen, haben keinen Fehler gemacht und wichtige Zähler geholt. Darauf können wir aufbauen“, so der Spanier, der sich nun auf seinen Heim-Grand-Prix in 14 Tagen in Barcelona freut. Das Grinsen im Gesicht von Renndirektor Eric Boullier komplettierte Alonsos Stallgefährte Jenson Button, der sich im harten Fight mit Carlos Sainz jr. und Jolyon Palmer noch Platz 10 und damit den letzten zu vergebenden Punkt sicherte.
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