Nico Rosberg hat die große Chance genützt und sich den Sieg beim Grand Prix von Belgien geholt, Force India hat groß aufgezeigt
Will Rosberg endlich Weltmeister werden, musste er das Rennen in Spa gewinnen, denn WM-Leader und Erzrivale Lewis Hamilton war durch zahlreiche Umbauten an seinem Silberpfeil ans Ende des Feldes strafversetzt wurde. Und der Deutsche behielt die Nerven, ließ nichts anbrennen und holte sich den sechsten Saisonerfolg, wodurch er den Rückstand in der Fahrerwertung auf Hamilton auf neun Zähler verkürzte. „Es ist natürlich ein tolles Ergebnis für uns. Der Wagen hat perfekt funktioniert, die Stopps, waren schnell und ich konnte das umsetzen. Nun bin ich wieder näher an Lewis dran, auch wenn er noch stark zurückgekommen ist“, strahlte Rosberg. Der Brite schnappte sich aber aus der letzten Startreihe kommend immerhin noch Platz 3 und die schnellste Runde, womit er nicht unzufrieden war. „Platz 3 ist in Anbetracht der Umstände ein gutes Ergebnis. Ich gehe noch als WM-Führender nach Monza und werde dort natürlich wieder versuchen, um den Sieg zu fahren.“
Auch wenn Force India heuer in Belgien kein Podium einfahren konnte, so beeindruckten die Piloten von Teamboss Vijay Mallya mit den Rängen 4 und 5. Nico Hülkenberg kam aus dem Startchaos als Dritter und verteidigte diese Position mit dem Messer zwischen den Zähnen. Er musste sich lediglich noch Hamilton im überlegenen Mercedes geschlagen geben. „Checo“ Perez hingegen fiel weit zurück, fightete sich aber bis zum Rennende noch weit nach vorne. Durch diesen enormen Punktezuwachs überholten die „Inder“ nun Williams F1 in der Teamwertung und sind neue Vierte. „Wir sind mit dem Auftritt unserer Fahrer natürlich hochzufrieden. Spa war schon immer eine gute Strecke für uns. Schade, dass es am Ende nicht für Nicos erstes Podium gereicht hat, aber wir sind auch so absolut happy. Nun freuen wir uns auf Monza, denn auch dort sollten wir gut unterwegs sein“, präsentierte sich Mallya wortgewaltig und in Partylaune.
Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel profitierten vom schwachen Start Max Verstappens, zogen vorbei, doch der Niederländer quetschte sich in Kurve 1 innen rein. Räikkönen musste ausweichen, aber Vettel ließ ihm keinen Platz. Durch den Crash drehte sich der Deutsche und lag am Ende des Feldes, der Finne schleppte sich mit einem Platten um den langen Kurs. „Mein Start war super, ich konnte außen vorbeiziehen, aber dann war Max (Verstappen) noch dort innen. Er hat eine Lücke gesehen, wo eigentlich keine war und daher hab ich auch nicht damit gerechnet“, erklärte Vettel. Erwartungsgemäß sah dies der „Iceman“ etwas anders: „Seb hat mir keinen Platz gelassen und der Reifenplatzer hat mich das Rennen gekostet.“ Statt Stockerlplätzen gab es daher für die Roten aus Maranello nur die Endränge 6 (Vettel) und 9 (Räikkönen) – alles andere als das richtige Signal für das Heimspiel in Monza nächste Woche.
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