Nyck de Vries wurde von einem ehemaligen Investor verklagt. Sollte der Kläger Recht bekommen, würde der Scuderia AlphaTauri Neuzugang kommende Saison bis zur Hälfte seines Gehalts verlieren.
Im Jahr 2018 borgte der niederländische Geschäftsmann Jeroen Schothorst Jungtalent de Vries 250.000 Euro, damit dieser in der FIA Formula 2 an den Start gehen konnte.
Selbstredend waren an diesen Kredit mit 3% Zinsrate einige Bedingungen geknüpft. Unter anderem einigte man sich darauf, dass der Pilot die Hälfte seiner Einnahmen aus Aktivitäten, die mit der Formel 1 zu tun haben, an seinen Geldgeber zurückzahlen würde.
Zudem wurde ausgehandelt, dass der Deal hinfällig wird, sollte de Vries bis 2022 keinen festen Platz in der Formel 1 haben. Da er letzte Saison kein „Stammcockpit“ hatte, ist der 27-Jährige davon ausgegangen, dass die Kredit-Vereinbarungen abgelaufen wären. Doch der Kläger sieht das anders.
Die Anwälte von Schothorst argumentieren, dass Nyck 2022 nicht nur den GP in Monza fuhr, sondern bei AlphaTauri auch seinen Vertrag als Stammfahrer unterschrieb, womit er einen festen Platz hatte.
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