Wie alle Menschen haben auch Sportler ihre Rituale und Gewohnheiten. Jeder kennt die verschiedenen T-Shirt-Zupfer von Tennis-Ass Rafael Nadal vorm Aufschlag oder die Motivationssprünge und -schreie von Slalom-Star Hendrik Kristofferson im Starthaus. Der Weg vom Ritual zum Aberglauben ist kein weiter und zahlreiche Spitzenathleten schwören auf bestimmte Praktiken. Wir haben die kuriosesten unter den Rennfahrern herausgesucht
Alexander Wurz trug in der Formel 1 lange immer jeweils einem roten und einem blauen Rennstiefel an den Füßen. „Es ist in Neuseeland in der Formel Ford entstanden. Ich habe einen roten und einen blauen Schuh angezogen und das Rennen gewonnen. Dann hat Walter Lechner gesagt, ich soll das beibehalten.“ Denn sein Teamchef war im Gegensatz zu ihm abergläubisch.
Sebastian Vettel trägt seit Jahren stets eine Christopherus Münze mit sich herum. Der Deutsche hat sie immer an den Schnürsenkeln seines Rennstiefels befestigt. Bekommen hat der vierfache Formel 1 Weltmeister die Münze „von meiner Oma Margarete, die sie aus Lourdes mitgebracht hat.“
Nico Hülkenberg oder Mark Webber sind zwei F1-Fahrer, die glaubten, es bringe Glück, immer von links ins Auto zu steigen. Daher zogen sie das ihre gesamte Karriere lang durch. Juan Pablo Montoya schnallt immer seine Gurte genauso an, wie beim letzten Mal, egal ob im Training oder im Rennen.
Alberto Ascari, Formel 1 Weltmeister 1952 und 1953 war für seinen Glücksbringer, den blauen Helm berühmt. Als er auf Einladung seines Freundes Eugenio Castellotti einen Ferrari 750 in Monza testete, lieh er sich dessen Helm aus. Wenige Runden später kam er aus ungeklärter Ursache ins Rutschen, überschlug sich zweimal und verstarb an Ort und Stelle.
Stefano Modena mochte es nicht auf der linken Seite der Garage zu stehen. Darunter litt auch zum Beispiel sein Brabham F1 Teamkollege Martin Brundle, denn Modena bestand beim Brasilien GP 1989 wenige Minuten vor dem Pre-Qualifying darauf, dass alles umgestellt wurde.
Sergio Perez hat als frommer Katholik immer ein Bild des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. im Inneren seines Cockpits, nachdem er vor einigen Jahren den ehemaligen Papst in Italien getroffen hatte. „Er hat in den 2000er Jahren meine Hand berührt und ich fühlte wirklich eine große Verbindung zu ihm. Obwohl er mittlerweile gestorben ist, fühle ich sie immer noch.„
Alan Jones, Weltmeister 1980, vertraute auf eine rote Unterhose als Glücksbringer. „Ich bin wirklich abergläubisch und fühlte mich unwohl, weil ich dachte, ich hätte sie verloren“, gab er nach dem entscheidenden Rennen zu. „Meine Frau fuhr nach Brands Hatch, wo ich sie im Wohnmobil zurückgelassen hatte, und schickte sie express nach Montreal.“
Danica Patrick behauptet zwar, dass sie versucht, Aberglauben nicht Einzug halten zu lassen, kann sich allerdings nicht wirklich erwehren. Die Amerikanerin isst immer dieselben Dinge am Rennmorgen zum Frühstück, um in die richtige Stimmung zu kommen.
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