Vielen wird erst richtig bewusst, dass Daniel Ricciardo in der kommenden Saison nicht für Red Bull sondern für Renault fahren wird. Jetzt erklärt der Australier warum er sich gegen sein ehemaliges Team entschieden hat.
Die Nachricht, dass Daniel Ricciardo Red Bull verlässt, traf viele unerwartet und verwirrte einige, da der neue Vertrag bei Red Bull schon fast besiegelt war. Dennoch entschied sich der Australier eines der Top-Teams zu verlassen, um bei einem Mittelfeldteam zu unterzeichnen.
Die acht Ausfälle, die Ricciardo hinnehmen musste, waren vielleicht mitunter ein Grund für das Verlassen des Teams. „Das hin und her, war ursprünglich, dass [Red Bull] einen Zweijahresvertrag abschließen wollte, und ich mich bereits fragte, ob ich überhaupt noch ein Jahr machen sollte, zwei Jahre zu machen … ich war persönlich ein bisschen besorgt, ob meine Motivation noch da war.“, erzählt Ricciardo ‚Racer‘.
„Ich habe gedacht, dass wenn es mit Honda nicht funktioniert, nächstes Jahr ein Jahr der Frustration wird, möchte ich dann darauf noch ein Jahr machen, oder werde ich ein wenig darüber hinwegkommen? Am Anfang war die zweijährige Sache etwas, was mich beunruhigte, und dann war es so: Ok, lass uns ein Jahr lang versuchen, und wenn der Honda funktioniert, großartig, dann werden wir verlängern. Ganz einfach.“, erklärt der Australier.
Dennoch gab es dann Zweifel an dem Jahresplan: „Aber dann fühlte sich ein Jahr riskant an. Es fühlte sich an, als hätte ich mit einem Jahr nicht wirklich etwas erreicht. Ich weiß nicht genau, es war nicht genau das Richtige, was ich dachte, das ich wollte, wollte ich am Ende doch wieder nicht. Also gab es nicht wirklich etwas für mich.“
„Ein Zweijahresvertrag war für mich nicht das, was ich wollte, und ein Einjahresvertrag würde mich in 12 Monaten wieder in diese Situation bringen, und um ehrlich zu sein, wollte ich nicht zurück in diese Position, weil es langsam etwas ermüdend wurde.“, schließt Ricciardo seine Ausführungen.
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