Jeder hat es gesehen, aber Strafe gab’s keine. Die Rede ist von Lando Norris‘ offensichtlichem Fehlstart beim Saudi GP. Aber warum nicht?
George Russell funkte sofort nachdem die Ampeln ausgingen an die Box, dass Landsmann Norris sich zu früh bewegt hatte. Und der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Pilot hatte Recht.
Die Stewards notierten den Fall auch sogleich und untersuchten ihn.
Doch McLaren Star Norris hatte Glück, denn weil er von vornherein nicht hundertprozentig korrekt in seiner Startbox stand, zeigte der FIA Transponder schlichtweg nichts an.
„Wir haben uns die Videos angesehen und können bestätigen, dass sich der Wagen Nummer 4 bewegt hat, noch bevor der Start freigegeben war. Aber der FIA Transponder gab nicht an, dass ein Fehlstart vorliegt. Daher konnten wir auch keine Strafe aussprechen.“, erklärte Rennkommissar Nish Shetty.
Also Glück im Unglück für Norris, der nach dem Rennen seinen Fehler eingestand, aber – wohl zurecht meinte – „ich hatte dadurch keinen Vorteil, weil ich mir dann nur mit der Wiedergutmachung beschäftigt anstatt auf den Start konzentriert hatte.“
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