Für Christian Danner ist klar, warum Lewis Hamilton sich bisher bei der Scuderia Ferrari HP nicht wirklich in Szene setzen konnte.
Nach zwölf Jahren beim Mercedes-AMG Petronas F1 Team mit sechs WM-Titeln und 83 Grand Prix Siegen, wechselte Hamilton zur Saison 2025 nach Maranello. Und gedanklich machte er dieselben Fehler wie andere Champions vor ihm.
„Lewis hatte bei Mercedes seinen eigenen Unsterblichkeits-Status. Als er zu Ferrari ging, hat er gedacht, jetzt komme seine Größe, die er zweifellos hat, zum Tragen“, erklärt TV Experte Christian Danner.
Der Ex-Formel 1 Pilot weiß, dass man „die Prozesse eines englischen Teams nicht in Maranello etablieren. Das funktioniert nicht. Das hat ein Alain Prost nicht geschafft, ein Fernando Alonso nicht, ein Sebastian Vettel nicht und jetzt auch Hamilton nicht.“
Hamilton hätte aus Danners Sicht „wie seinerzeit Michael Schumacher Schlüsselfiguren mitbringen müssen.“ Als „Schumi“ zu Ferrari ging, brachte er Mastermind Ross Brawn und Stardesigner Rory Byrne vom erfolgreichen Benetton-Team mit.
„Außerdem hat auch Michael einige Saisonen gebraucht, bis sich endlich der Erfolg einstellte.“ Der siebenfache Champion ging 1996 nach Italien, holte aber erst 2000 den ersten WM-Titel mit den Roten.
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