Dänemark schlägt GP in Kopenhagen vor

Nach dem aus des Sepang GP, gibt es jetzt Pläne für einen neuen Kurs in Kopenhagen, der bis 2020 realisiert werden soll.

Gespräche werden bereits geführt

Helge Sanders, der ehemalige dänische Minister für Wissenschaft, Technologie und Entwicklung, arbeitet bereits mit einer Gruppe an der Ausarbeitung des GP von Dänemark, der in Kopenhagen als Stadtkurs geführt werden soll. Der Kurs soll an einigen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen, wie zum Beispiel dem Parlament, und über zwei Brücken führen.

Helge Sanders, der Leiter des Projektes, hat sich bereits während des Singapur GP mit Formel 1 Boss Chase Carey und Sean Bratches getroffen und über die Details seines Vorhabens gesprochen. Der Ex-F1 Fahrer Jan Magnussen soll Sanders und seinem Team bei dem Design und Layout der Strecke geholfen haben. Hermann Tilke, ein F1 Kurs Architekt ist auch mit von der Partie und er beschreibt die geplante Strecke als Baku-ähnlich. Man hat auch bereits in Kopenhagen einen offiziellen Antrag gestellt und es wird bereits eine Evaluierung durchgeführt. Das Projekt erhält auch die Unterstützung der dänischen Regierung, der royalen Familie und der Kopenhagener Stadtverwaltung. Jedoch will man für die Finanzierung auf private Sponsoren zurückgreifen. Ein Problem könnte aber die grüne Lobby werden, die sich Sorgen macht, dass ein Rennen das Stadtzentrum für eine Woche lahmlegen würde.

Durchwegs positive Reaktionen

Trotz der grünen Opposition, gibt es weitgehend positive Meinungen zum Kopenhagen GP. „Wir hatten einige positive Meetings mit dem F1 Management und meine Einschätzung ist, dass sie gerne einen GP in Kopenhagen haben würden.“, erzählt Helge Sanders. Auch der Formel 1 Fahrer Kevin Magnussen ist der Meinung, dass der dänische GP einer der aufregendsten Strecken der F1 sein wird. Dennoch ist die Finanzierung ein wichtiger Teil des Projektes, für den man noch Sponsoren benötigt. Der Industrieminister Dänemarks sagt dazu: „Wir haben das mit Privatinvestoren besprochen, seit einiger Zeit reden wir offen über dieses Projekt, weil es immer realistischer wird. Die F1 würde Kopenhagen einen enormen Werbeeffekt verschaffen.“ Auch Christensen, der Inhaber der Saxo Bank, ist der Meinung, dass der GP ein großer Erfolg sein wird, da Kevin Magnussen, der derzeit bei Haas F1 fährt, in Dänemark sehr beliebt ist „Wir werden keine Probleme haben Tickets für den GP in Kopenhagen zu verkaufen. Derzeit gibt es vier nordische F1 Fahrer und zurzeit müssen ihre Fans nach Belgien oder Süddeutschland gehen um sie rennfahren zu sehen. Für die nordischen Länder und auch für Norddeutschland wird Kopenhagen die lokale F1 Strecke sein. Aber wir brauchen für ein Projekt dieser Größe sowohl staatliche als auch private Investoren.“, gibt Christensen zu bedenken.

 

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