Carlos Sainz musste durch seine Kollision mit McLaren-Pilot Oscar Piastri eine Fünf-Sekunden-Strafe einstecken und verliert dadurch seinen vierten Platz beim Grand Prix von Miami.
Die FIA verhängte eine Strafe für den Spanier, denn die Stewards sahen bei ihm die Hauptschuld für den Defekt an Piastris Rennwagen in Runde 39. Dabei wurde der Frontflügel am McLaren des Australiers beschädigt, sodass er zunächst komplett die Pace verlor und dann zum Wechsel der Nase an die Box musste. Sein Rennen war damit gelaufen.
Die Rennkommision begründet die Entscheidung damit, dass „bei dem Überholversuch das Auto 55 [Sainz] spät gebremst, den Scheitelpunkt verpasst und daraufhin das Heck verloren hat, was in einer Kollision endete. Obwohl Auto 81 [Piastri] den Überholversuch kontern konnte, ließ er Auto 55 genügend Raum.“
Das zuvor im Rennen unsanktionierte Manöver von Piastri gegen Sainz trieb den Spanier noch mehr an. „Dann dachte ich mir, wenn wir schon so fahren, muss ich es auch tun und das habe ich getan.“, erklärt er. „Mir wurde klar, dass es an der Zeit war, aggressiv zu sein, denn heute waren alle sehr aggressiv. Und das habe ich gemacht.“
Um ein Haar wäre Sainz durch die kassierte Strafe sogar auf Platz 6 zurückgerutscht, denn Lewis Hamilton liegt im bereinigten Endergebnis nur knappe 0,178 Sekunden hinter dem Spanier.
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