Der englische Motorenhersteller Cosworth ist an einer Partnerschaft mit Aston Martin interessiert. Gemeinsam will man an einem Formel-1-Motor-Projekt arbeiten.
Aston Martin hat bereits zugegeben, ein genaues Auge auf die Entwicklung des Motorenreglements von 2021 zu haben und wenn diese sich in die richtige Richtung entwickeln, dann überlegt man sich als Motorenhersteller einzusteigen. Dazu müssten allerdings die Kosten dramatisch gesenkt werden. Auch Red Bull wäre über eine Zusammenarbeit auf technischer Ebenen erfreut. Derzeit ist Aston Martin nur als Titelsponsor vertreten.
Für diesen potentiellen Einstieg sucht man nun nach einem möglichen Partner und die Firma Cosworth bietet sich dabei an. Laut Boss Bruce Woods wäre man bei Cosworth über eine Partnerschaft mit Aston Martin erfreut: „Wir würden gerne in dieser Partnerschaft arbeiten. Wir haben in den letzten Jahren oft mit Aston zusammengearbeitet, wir arbeiten eng mit Red Bull und dem Team des Valkyrie, also wäre es nur logisch.“ Die Zusammenarbeit mit Red Bull ist also ein weiterer Punkt der eine Partnerschaft der beiden wahrscheinlich macht. Zudem will man bei Cosworth nicht in die Formel 1 ohne einen Partner einsteigen. Eine Kooperation mit anderen Firmen, wie Aston oder Ilmor ist daher realistisch.
Kosten spielen dabei auch eine wichtige Rolle. Für Hersteller wie Cosworth ist es natürlich wichtig Profit zu machen, durch eine Partnerschaft könnte man sich die Entwicklungskosten und Produktionskosten teilen. Ein enormer Vorteil für beide Parteien.
Doch die Details des Reglements sind noch nicht fixiert und so meint Wood, dass ein unabhängiger Motor wahrscheinlich nicht vor 2022 möglich wäre. „Wir müssten eine Menge zusätzliches Personal einstellen und wir müssten auch die Infrastruktur aufbessern und dafür ist schon ein Jahr Arbeit notwendig, also in der Realität könnt aus 2021 2022 werden.“, erklärt Wood Motorsport.com. „Es ist zwar nicht das, was jeder will, aber es ist noch immer besser als gar nicht darüber zu diskutieren. Es wäre nach unserer Ansicht eine große Investition für jeden, der das macht und es ist nicht sehr realistisch alles für 2021 fertig zu bekommen. Aber deshalb denken wir nicht darüber nach alles zu vergessen.“, fügt Wood hinzu. Obwohl Cosworth schon offen eine Partnerschaft befürwortet, gibt es von Seiten Aston Martins noch keinen Kommentar dazu.
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