Coronavirus: Auftakt womöglich ohne Ferrari

Das Coronavirus hat auch die Formel 1 erreicht und und bedroht nun das Auftaktrennen in Melbourne. 

Das Coronavirus breitet sich weiter aus und macht auch vor der Königsklasse keinen Halt. Die F1 hat zwar das Rennen in China auf unbestimmte Zeit verschoben, alle anderen Termine im Kalender stehen aber noch. So auch der F1-Auftakt in Melbourne. Allerdings könnte es bereits jetzt schon zu Schwierigkeiten kommen, besonders für die Scuderia Ferrari könnte es Probleme geben.

Die Situation in Italien scheint derzeit schwierig zu sein, etliche Länder haben eine Reisewarnung für Italien herausgegeben und für Reisende aus Italien könnte es sogar noch schwerer werden. „Es war schwierig zum Test zu kommen. Einige unserer Ingenieure, die zum Test fahren würden, sind stattdessen zu Hause geblieben.“, berichtet Teamchef Binotto in der Pressekonferenz, „Wir sollten Gewissheit haben, bevor wir uns auf den Weg machen.“

Da die Teams sich nun schon bald auf den Weg nach Australien machen müssen, ist man bei der Scuderia besonders besorgt: „Ich denke, wir können nicht ganz sicher sein bevor wir in Australien sind. Wenn es dort medizinische Untersuchungen geben wird, müssen wir das wissen. Wir wollen genau wissen, was passiert.“, Binotto will sich also auf mögliche Konsequenzen vorbereiten, „Sollte es ein Problem geben, müssen wir die Konsequenzen kennen.“

Aber nicht nur Ferrari ist betroffen. Alpha Tauri ist ebenfalls in Italien ansässig und auch Franz Tost äußert daher seine Bedenken. Auch sein Team könnte Probleme bei der Einreise bekommen und andere Teams sind womöglich gezwungen ihre Reiseroute kurzfristig zu ändern. „Natürlich müssen wir unsere Mitarbeiter schützen. Wir haben eine kollektive und individuelle Verantwortung ihnen gegenüber. Es ist wichtig sicherzustellen, dass wir vor unserer Abreise ein klares Bild der gesamten Situation haben.“, schließt Binotto.

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