Groß wurde der Madring als neuer Austragungsort der Formel 1 in Spanien angekündigt. Doch ein Lokalaugenschein zeichnet ein katastrophales Bild!
Die Kollegen von RMC Motori waren in Madrid vor Ort und haben schockierende Bilder gesendet. „Wo wir eine Strecke erwartet haben, ist eine riesige Baustelle voller Bagger und Bulldozer. Zudem steht alles still, ohne erkennbare Fortschritte.“
Dort wo das Herzstück der Strecke sein sollte, das riesige Boxengebäude, „sieht das Gelände immer noch so aus wie ein großer Sumpf.“
RMC Motori resümiert: „Es gibt keine Strecke, und wir wissen nicht einmal, ob sie überhaupt gebaut wird. Es ist nur ein riesiges Chaos aus Kränen, herumirrenden Arbeitern, stillstehenden Maschinen und Erdhaufen.“
Davon will José Vicente de los Mozos, Präsident des IFEMA-Madrid-Komitees, das den Grand Prix ausrichten soll, nichts wissen. „Die Arbeiten werden entsprechend der Vorschriften und innerhalb der Lärmgrenzen durchgeführt. Wir liegen voll im Zeitplan, müssen die Arbeiten aber nun etwas beschleunigen, da uns der Regen und der Wintereinbruch die Aufgabe erschweren könnten.“
Eine Absage wäre für Madrid, Spanien und die Formel 1 nicht nur ein massiver Imageverlust, sondern auch ein finanzielles Desaster, denn es wurden schon über 50.000 Tickets für den geplanten Grand Prix 2026 verkauft.
Sollte das Rennen in Madrid tatsächlich ausfallen, hat Liberty Media zumindest sportlich vorgesorgt: auf der Ersatzliste wartet das Autodromo Enzo e Dino Ferrari di Imola bereits.
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