F1-Boss Chase Carey sagt, dass im Rennkalender der Saison 2020 zwei Veranstaltungen gestrichen werden. Er möchte nicht mehr als 21 Rennen in der Saison haben.
Der Formel 1-Chef Chase Carey hat mit Vietnam und Zandvoort zwei neue Promoter gefunden, allerdings möchte Carey in der Saison 2020 nicht mehr als 21 Rennen haben. Folglich müssen zwei Veranstaltungen aus dem bereits bestehenden Rennkalender gestrichen werden.
„Ich denke, es ist wichtig, etwas Neues in unserem Kalender zu haben, aber wir wollen nicht jedes Jahr etwas durcheinanderbringen.“, meint Carey zu ‚La Presse‘. „Wir sind stolz darauf, mit vielen Veranstaltern dauerhafte Beziehungen zu pflegen und das Ziel ist es, langfristige Partnerschaften aufzubauen.“, fügt der F1-Boss hinzu.
„Was die Anzahl der Grand-Prix-Rennen betrifft, werden wir uns Zeit nehmen, bevor wir diese erhöhen. Wenn wir in der nächsten Saison zwei neue Events haben, wird die Anzahl der Events stabil bleiben.“ Einige Veranstalter befürchten nun in der Saison 2020 die Königsklasse nicht mehr beherbergen zu können. Darunter sind Barcelona, Silverstone, Hockenheim, Monza und Mexiko.
Fortschritte im Reglement 2021
Nicht nur der Rennkalender verändert sich, sondern auch das sportliche und technische Reglement wird in der Saison 2021 anders sein. Carey berichtet zudem, dass man in den Verhandlungen mit den Teams Fortschritte macht: „Wir machen in den Verhandlungen Fortschritte. Aber es ist immer noch das Reglement für 2021, daher gibt es keine Dringlichkeit jetzt eine Einigung zu erzielen.“
„Ich denke, wir haben die Grundlagen für das gelegt, wonach wir gesucht haben, und es gibt bereits eine Reihe von Dingen, die geregelt wurden, insbesondere die technischen Vorschriften betreffend.“, fügt Carey hinzu.
Allerdings gib es unter den Teams große Diskrepanzen, denn jeder der 10 F1-Teams vertritt eine eigene Meinung und seine eigenen Interessen. „Es ist unmöglich alle glücklich zu machen, und es ist sogar wahrscheinlich, dass sie am Ende des Prozesses alle mehr oder weniger unglücklich sein werden. Die Idee ist, den besten Kompromiss zu finden.“, meint der F1-Chef.
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