Lewis Hamiltons ehemaliger Teamkollege, Jenson Button, kann die Argumente, wieso dieser mit dem neuen Mercedes W14 nicht zurechtkommt, absolut nachvollziehen.
In einem jüngsten Erklärungsversuch sagte Hamilton, dass seine Sitzposition für seinen Geschmack „zu weit an die Vorderachse gerückt ist. Wenn du fährst, fühlt es sich an, als würdest du auf den Vorderrädern sitzen. Und das ist eines der übelsten Gefühle in einem Rennwagen.“
Button hat diese Aussage nun für Nicht-Rennfahrer eingeordnet. „Was Lewis sagt, hat Hand und Fuß. Lewis pflegt einen sehr aggressiven Fahrstil, und dazu braucht er über Vorderachse und Lenkrad so viele Rückmeldungen vom Auto als nur irgend möglich.“
„In der Sitzposition, wie im neuen Mercedes, kommen diese frühen Signale des Fahrzeuges nicht wie gewohnt, und dann hast du als Pilot ein Problem, das notwendige Vertrauen ins Auto aufzubauen.“, so der Champion von 2009.
Der Engländer, der von 2010 bis 2012 mit Hamilton bei McLaren fuhr, erklärte, dass „diese Autos ohnehin schwierig zu meistern sind. Und wenn du dich nicht komplett auf diese Warnzeichen des Wagens verlassen und instinktiv reagieren kannst, dann holst du eben auch nicht alles aus dem Rennauto heraus.“
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