Jenson Button ist nicht nur Formel 1 Weltmeister von 2009 und 15-facher Grand Prix Sieger, sondern immer noch einer der beliebtesten Piloten in der Fan Community. Unsere britischen Kollegen vom Telegraph haben mit ihm über das Titelduell Hamilton gegen Verstappen, Hamilton als seinen Ex-Teamkollegen, Fernando Alonso, und vieles mehr gesprochen
Jenson, dieses Wochenende findet der British Grand Prix statt, Dein Heimrennen, das Du nie gewinnen konntest. Dein Landsmann Lewis Hamilton hat es bereits siebenmal gewonnen. Kommt heuer der achte Erfolg dazu?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Die Meisterschaft ist dieses Jahr wirklich spannend. Silverstone ist eine Strecke, auf der der Mercedes normalerweise wirklich gut funktioniert, aber das Paket Verstappen-Red Bull ist enorm stark. Also sollte es für Lewis ein wirklich enger Kampf mit Max werden. Das ist so aufregend.
Hamilton liegt 32 Punkte hinter Verstappen in der Fahrerwertung und hat seit Spanien Anfang Mai nicht mehr gewonnen. Er steht enorm unter Druck
In der Formel 1 stehst Du immer unter Druck, besonders als Fahrer in einem Topteam. Er weiß, dass er im Moment in der Meisterschaft hinter Verstappen liegt, aber er wird später in der Saison wieder mit ihm auf der Strecke kämpfen, das spüre ich. Zudem ist Lewis nun viel erfahrener und reifer. Das hilft enorm. Wenn heute einmal ein Rennen nicht so gelaufen ist, dann geht er, sammelt sich und kommt noch stärker zurück.
Das heißt, Lewis wird wieder zurückschlagen?
Mit Sicherheit. In den meisten Jahren hatten wir nach drei, vier Rennen schon gewusst, dass es eine Mercedes-Meisterschaft wird und Lewis sich wahrscheinlich den Titel holt. Dieses Jahr hat er eine große Herausforderung vor sich. Max ist extrem talentiert, der Red Bull läuft fantastisch, es ist super-schwer.
Wenn es nicht heuer klappt, wird er wohl 2022 wieder angreifen. Er hat ja verlängert…
Lewis genießt diesen Kampf mit jemandem. Er weiß, wie talentiert Max ist und wie gut sein Red Bull ist. Für ihn ist das ein aufregender Kampf und das ist es, was ihn an der Formel 1 interessiert, Darum wollte er diesen neuen Vertrag unbedingt.
Du kennst Lewis schon lange. Ihr wart bei McLaren Teamkollegen
Das waren andere Zeiten, aber Lewis war auch schon Weltmeister. Er war gradlinig und pfeilschnell. Heute ist er aber ganz anders: damals hat er jede Runde Vollgas gegeben. Heute ist er erfahrener und weiß, was es braucht, um das Beste aus dem Auto herauszuholen.
Du bist auch mit einem anderen Piloten am Grid gefahren, mit Rückkehrer Fernando Alonso
Fernando ist ein gerissener Hund. Er weiß genau, was er tun muss, um zu gewinnen. Er hatte den Speed, aber er verstand auch die Strategie und wusste, wie er mit den Ingenieuren arbeiten muss. Er war damals schon ein kompletter Fahrer.
Apropos Fahrer – Du bist auch noch aktiv, fährst in der Extrem E. Warum? Wie fühlt es sich an?
Ich will mich selbst herausfordern, egal, wie verrückt es auch sein mag. Ich will mit diesem Auto Rennen fahren, denn die Challenge ist enorm. In einem Formel-1-Wagen kennst Du die Grenzen, aber mit diesem Ding kannst du ganz leicht abfliegen. Es ist definitiv furchterregender als die Formel 1.
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