Franco Colapinto ist Flavio Briatores neuer Rohdiamant, der geschliffen gehört.
Jeder kennt die Erfolgsgeschichten der Supertalente Michael Schumacher oder Fernando Alonso, die Briatore zum richtigen Zeitpunkt zu sich holte und zu Weltmeistern formte. Nun glaubt der Italiener mit Colapinto den nächsten potenziellen Champion gefunden zu haben.
Der Wechsel Colapintos von Williams Racing zum Alpine F1 Team war Briatore anscheinend 10 Millionen Dollar Ablöse wert. Aber der Italiener weiß nicht nur um das Talent des Youngsters, sondern auch um dessen Popularität in Argentinien. Zudem soll Telekommunikationstycoon Carlos Slim den Alpine-Neuzugang als neues Sponsoringgesicht für seine Unternehmen anstelle des gescheiterten Sergio Perez sehen.
Mit der Verpflichtung von Colapinto übt Briatore teamintern enormen Druck auf Jack Doohan aus. Der Rookie bekam beim Saisonfinale 2024 in Abu Dhabi die Chance auf eine erste Bewährungsprobe, wurde aber nur 15. klar hinter Stallgefährte Pierre Gasly, der als Siebter gute Punkte holte. Und das, obwohl der Australier die Strecke, das Auto und seine Ingenieure bereits gut kennt. „Wir hatten uns mehr erhofft“, ließ der Alpine F1 Berater nach dem Rennen wissen.
Nun hat Doohan noch fünf Rennen Galgenfrist. Dann kann Briatore – völlig vertragskonform – den Stecker ziehen und Colapinto reinsetzen. Diese Tricks nutzte der findige Italiener im Verlauf seiner Formel 1 Karriere immer wieder – auch Gerhard Berger und Alex Wurz können ein Lied davon singen.
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