Briatore setzt seine Karten auf Alonso

Teamchef-Legende Flavio Briatore sagt, Aston Martin Aramco Cognizant sei beim Wechsel von Fernando Alonso „ein Risiko“ eingegangen, das sich aber jetzt schon gelohnt habe.

„Es war für sie ein Risiko. Aber das war es wert. Sie haben uns einen Zweijahresvertrag angeboten, während uns andere mit der Ausrede von Fernandos Alters nur ein Jahr angeboten haben.“, so der Manager des Doppelweltmeisters.

Alonso und er waren sich aber sicher, „dass Lawrence Stroll ein großartiges Team aufstellen würde. Wir haben den Wunsch nach Veränderung gesehen, den es zum Beispiel bei Alpine nicht gab.“

Dass der Spanier bei Aston Martin von Beginn an liefern würde, stand für Briatore nie in Frage: „Auch mit 41 Jahren ist er immer noch schneller als die meisten 20-Jährigen. Ich habe nie daran gezweifelt.“

„Sie haben behauptet, er wäre zu alt und kein Teamplayer. Das ist alles Quatsch. Gebt ihm ein Auto und er wird Resultate einfahren. Fernando ist und bleibt ein außergewöhnlicher Fahrer.“

Für Briatore ist Alonsos Ära „nicht mit der Zeit von Sebastian Vettel zu vergleichen. Fernando hat Enthusiasmus und Ambitionen eingebracht, die es vorher noch nie gegeben hat. Das hat nichts mehr mit dem Team von vorher zu tun.“

Dementsprechend glaubt der langjährige Renault-Teamboss „nicht, dass die WM schon entschieden ist. Der Aston Martin ist immer noch ein jungfräuliches Auto. Wir werden sehen, wie sehr es durch Weiterentwicklung noch wachsen kann. Während die anderen noch versuchen, ihre Probleme zu verstehen, hat Fernando ein Auto, das leicht zu verstehen und zu fahren ist.“

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