Während der Grand Prix in Australien einigermaßen ruhig verlief, ging es in Bahrain zur Sache. Doch der F1-Motorsportdirektor Ross Brawn ist trotzdem nicht zufrieden.
Das zweite Rennen der Saison in Bahrain lieferte den Fans viel Aufregung und es wurde nicht langweilig. Angefangen vom Taktik-Krimi zwischen Mercedes und Ferrari, Drama in der Boxengasse bis hin zum Red Bull Debakel, war alles dabei. Doch Ross Brawn beklagt sich in erster Linie über die extreme Dominanz, die von Ferrari und Mercedes gegenüber dem Rest des Feldes ausgestrahlt wurde.
„Es ist eine Schande, dass wir im Prinzip zwei Rennen gesehen haben. Es gab das Rennen zwischen Mercedes und Ferrari und das Rennen der anderen Teams.“, meint Brawn nach dem GP. „Nur sechs Fahrer haben die vollen 57 Runden absolviert.“, klagt der 63-Jährige weiter. „Wenn man bedenkt, dass von den 60 Podestplätzen aus der letzten Saison nur ein einziger an einen Fahrer gegangen ist, der nicht für Mercedes, Ferrari oder Red Bull fährt, ist dieser Leistungsunterschied nicht überraschend.“
Um das ungleiche Kräfteverhältnis in Zukunft wieder auszugleichen, arbeitet Brawn mit seinem Team an grundlegenden Veränderungen. Das Rennen in Bahrain sei „der Beweis dafür, dass wir etwas tun müssen“.
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