Valtteri Bottas konnte in dieser Saison mit seinem Sauber-Team noch keinen Punkt einfahren. Trotzdem ist der Finne überzeugt, dass er besser fährt als zu seinen Mercedes-Zeiten.
„Die Effizienz und die Performance sind nicht da. Das Auto ist am Limit und ziemlich sensibel für Seitenwinde und Bodenwellen, was wir hier haben. Wir haben aber in den letzten Wochen angefangen, die Schwächen zu verstehen.“, erklärt Bottas, der noch immer keinen Vertrag für die nächste Saison hat.
„Wir sind mit Mattia und Alessandro schon länger in Gesprächen. Ich weiß vielleicht etwas mehr als die anderen, aber möchte nicht viel teilen und mich auf das Geschehen auf der Strecke konzentrieren.“, meint er. „So ist der Sport. Es ist nicht nur diese Saison. Wenn man hinten kämpft, ist es natürlich weniger sichtbar, was man kann und wie die Performance ist. Es ist ein Kampf mit dem Teamkollegen und man hat keinen Vergleich. Das hilft in der Lage also nicht wirklich.“
„Es gibt im Fahrerlager aber immer noch Leute, die wissen, was die wahre Performance ist. Insbesondere innerhalb des Teams wissen sie, wie ich jedes Wochenende performe, und das ist das Wichtigste. Das sind diejenigen, die wissen müssen, wie ich performe. Und das ist das, was zählt.“, betont Bottas.
Leistungstechnisch fühlt sich der Finne so fit wie zu seinen Zeiten bei Mercedes: „Vor allem im Qualifying. Ich spüre keine Anzeichen, dass ich schlechter werde. Im Gegenteil, mit der Erfahrung wird man besser, man wird beständiger und kann die Dinge auf unterschiedliche Weise lösen und sich ans Auto anpassen. Ich habe das Gefühl, dass ich besser fahre als zu meiner Zeit bei Mercedes. Das ist natürlich aber gerade nicht so sichtbar.“
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