Bottas hatte die Freude am Rennfahren verloren

Valtteri Bottas hat vor rund drei Jahren schon ans Aufhören gedacht, weil er an Lewis Hamilton zerbrach!

Fünf Jahre fuhr der Finne gemeinsam mit Hamilton beim Mercedes-AMG Petronas Formula One Team. Während Hamilton von Sieg zu Sieg eilte und viermal Weltmeister wurde, war Bottas – trotz einiger guter Rennen – als „Wingman“ und „Wasserträger“ abgestempelt.

Im Interview mit dem „Motor Sport Magazine Podcast“ hat Bottas nun preisgegeben, dass er nach den ersten beiden Jahren neben Hamilton schon ans Karriereende dachte. „Ende 2018 hätte ich fast aufgehört, es war dicht davor.“

In seiner zweiten Saison bei den Silbernen gelang dem Finnen im Topauto kein einziger Sieg. und nur WM-Rang 5, während Hamilton elf Siege einfuhr und Weltmeister wurde.

„Ich konnte es nicht verstehen, dass ich ihn nicht schlagen konnte. Ich habe mir so viel Druck gemacht und hatte wirklich zu kämpfen, denn es hat keinerlei Spaß mehr gemacht. Du verlierst die Freude an den Dingen und ich habe einfach die Freude an der F1 verloren“, gestand Bottas ein.

Erst nach einer langen Auszeit, die er größtenteils in Südamerika verbrachte kam Bottas doch retour. „Mitte Januar 2019 hatte ich mich entschieden: ‚Okay, versuchen wir es nochmal. Du kannst es doch immer noch!‘ Also habe ich mich zusammengerauft und die Freude am Rennfahren wiedergefunden.“

2019 und 2020 wurde er jeweils Vizemeisterschaft und fuhr sechs Siege ein. Auf diese Saison hin ging er zum Alfa Romeo F1 Team ORLEN, wo er sich nun „pudelwohl“ fühlt.

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