Ferrari-Chef Mattia Binotto hat erklärt, warum das Charles Leclerc während der späten Safety-Car-Phase in Großbritannien nicht an die Box holte.
Leclerc führte den Grand Prix vor Teamkollege Carlos Sainz an und war klar auf der Siegerstraße als Esteban Ocons Ausscheiden das Safety Car auf den Plan brachte. Während Sainz und Lewis Hamilton auf P3 auf Softreifen tauschten, blieb Leader Leclerc draußen. Beim Restart hatte der Monegasse auf seinen gebrauchten harten Reifen keine Chance und wurde letzlich nur Vierter.
„Wir glaubten, dass wir nicht genug Zeit zwischen den beiden Autos hätten, um beide reinzuholen. Also entschieden wir uns, Carlos anzuhalten, weil Charles die gute Track Position hatte. Man weiß ja auch nicht, was die anderen getan hätten, wenn wir den Führenden geholt hätten“, sagte der Ferrari-Boss.
„Die anderen waren zu knapp hinter unseren Piloten, zudem rechneten wir mit mehr Reifenabbau auf den Weichen – das ist aber nicht passiert. Im Nachhinein wäre es natürlich besser gewesen, Charles auf Softs zu tauschen, aber wir hielten das nicht für die richtige Entscheidung.“
Sein Gespräch mit Leclerc unmittelbar nach dem Rennen betreffend, sagte Binotto: „Ich wollte ihm sagen: Ich verstehe deine Enttäuschung, aber du bist heute ein fantastisches Rennen gefahren, hast am Start gekämpft, später gekämpft, als Du auf Hard und die anderen auf Softs waren. Ich denke, es ist wichtig, ruhig und positiv zu bleiben.“
BREAKING NEWS: Williams in Barcelona nicht bei Tests!
Atlassian Williams F1 Team wird aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht am Preseason Test in Barcelona teilnehmen!
Audi F1 Team launcht eigene Akademie
Das Audi Revolut F1 Team hat den Launch seines Fahrerentwicklungsprogramms bekanntgegeben.