Bernie Ecclestone wurde von den Teams aufgefordert, Ticketpreise und Veranstaltergebühren zu senken. Doch der Zampano denkt nicht daran
Nach den schwachen Zuschauerzahlen bei einigen Rennen, besonders in Deutschland, haben einige Teamverantwortliche wie Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff kritisch zu Wort gemeldet.
Nun hat F1 Promoter Bernie Ecclestone reagiert und kurzerhand den Spieß umgedreht. Für den Briten würde sich selbstredend nie die Frage stellen, ob die Ticketpreise zu hoch, oder zu wenige Zuschauer an der Strecke und zu wenige Traditionskurse im Kalender sind, weil seine Promotergebühr zu hoch wäre.
„Man sollte ihm (Wolff) etwas davon erzählen, welche Forderungen sie für ihren Antritt stellen. Dann können wir die Gebühren reduzieren. Wir sammeln Geld für die Teams“, wettert der 83-Jährige, schließlich erhielten die Teams 70 Prozent der Einnahmen.
Ecclestone glaubt nicht, dass der Rückgang der Zuschauerzahlen überhaupt mit den Kartenpreisen zu begründen sei. „Es gibt rund um den Sport vieles, was abgenommen hat. Daher sind auch die Promoter betroffen.“
Wolff brachte zum Ausdruck, dass jeder im Fahrerlager wisse, was zu tun sei und verwies dabei sowohl auf die Ticketpreise als auch auf die exorbitanten Veranstaltergebühren.
Neue alte Veranstaltungsorte
Was sich die gesamte F1-Gemeinde – vom Fahrer bis zum Fan – wünscht, sind Traditionsrennstrecken. Nur “Big Bernie” mag sie nicht, weil sie zumeist in kleinen oder finanzschwachen Märkten liegen. Formelaustria hat einen Rennkalender unabhängig vom Geldscheffeln aufgestellt.
Unser F1 Kalender
Australien: Melbourne
Singapur: Singapur
Japan: Suzuka
Spanien: Jarama
SanMarino: Imola
Monaco: Monaco
Kanada: Montreal
USA: Austin
Mexiko: Mexiko-Stadt
Frankreich: Le Mans
Großbritannien: Silverstone
Belgien: Spa-Francorchamps
Deutschland: Nürburgring
Österreich: Red Bull Ring
Ungarn: Hungaroring
Italien: Monza
Argentinien: BuenosAires
Brasilien: Interlagos
Südafrika: Zwartkops
VAE: Abu Dhabi
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