Es gab bei Gerhard Berger durchaus Gedanken an eine Rückkehr in die Formel 1. Doch seine Kinder aufwachsen zu sehen, ist ihm wichtiger.
Im Gespräch mit der Speedweek Autosport erklärt der Tiroler: „Es gab mehrere Anfragen, alle waren superinteressant, aber sie passten wie gesagt nicht in meine Lebensplanung. Es waren also Überlegungen da, da hätte ich mir dann mein Leben wieder anders einteilen müssen. Die kleinen Kinder spielen eine wichtige Rolle.“
„Ich möchte meinen sechsjährigen Sohn zu seinen ersten Kartrennen begleiten und meine neunjährige Tochter zum Reiten. Ich will für sie mehr Zeit haben.“
Dementsprechend entschied sich der zweimalige WM-Dritte (vorerst) gegen ein Comeback. Mit 63 Jahren ist Berger eigentlich zu jung, um dem Motorsport lebewohl zu sagen. Zum Vergleich: sein langjähriger Wegbegleiter bei der Scuderia Toro Rosso, Teamchef Franz Tost, ist 66 und noch immer mittendrin.
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