Ex-Formel 1-Pilot und DTM-Boss Gerhard Berger hat die Drohungen, die von Sergio Marchionne in Bezug auf ein neues Antriebsreglement ab 2021 geäußert wurden, kritisiert.
Berger äußerte sich gegenüber ‚Auto motor und sport‘ über die Debatte eines neuen Antriebsreglements und findet, dass die scharfen Töne der Scuderia kontraproduktiv seien. „Ausstiegsdrohungen bringen den Sport nicht weiter“, sagt der Tiroler.
Gerhard Berger meint, Ferrari würde von der angedachten Novelle mit weniger technischer Komplexität sogar profitieren, weil der Vorsprung, den Mercedes sich aktuell erarbeitet hat, zu groß wäre. Noch dazu hätten die Silberpfeile ‚einiges in der Schublade um ihn auszubauen‘.
Sollte Marchionne seinen Worten auch Taten folgen lassen, wäre eine Piratenserie denkbar. Berger hält dieses Szenario nicht für ausgeschlossen und warnt: „Bei zwei Meisterschaften hat es noch nie einen Sieger gegeben, immer nur zwei Verlierer.“ Bestes Beispiel war in den Neunzigerjahren die US-amerikanische IndyCar-Serie, die sich mit einer Teilung in zwei Rennklassen beinahe komplett abgeschafft hätte – und sich bis heute nicht gänzlich von einer Akzeptanzkrise erholt hat.
Bergers Wunsch für die Formel 1-Zukunft wäre, dass es wieder fünf oder mehr Teams gibt, die imstande sind, Rennen zu gewinnen, idealerweise in einem spektakulären, lauten und furchteinflößenden Auto. Er ergänzt: „Das wäre für mich eine authentische Show. Nicht das, was die Formel 1 da in der Startaufstellung von Austin geboten hat.“
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