Der Renault-F1 Geschäftsführer Cyril Abiteboul ist sich sicher, dass der Benzin- und Schmierstoffpartner von Red Bull daran schuld sei, dass Red Bull nicht das volle Potential des Renault-Motors ausschöpfen könne.
Cyril Abiteboul gibt dem Benzin- und Schmierstoffpartner ExxonMobil, die durch die Marken Esso und Mobil 1 vertreten wird, die Schuld am Leistungsdefizit des Renault-Motors. Deshalb würde Red Bull dem Werksteam und McLaren leistungsmäßig hinterherhinken, die Lücke könnte jedoch geschlossen werden.
Abiteboul meint im Interview mit „Motorsport-Total.com“: „Ich bin sicher, dass Exxon die Mittel und Fähigkeiten hat, aufzuholen, aber sie befinden sich im Rückstand.“ Während Renault und McLaren auf eine Zusammenarbeit mit BP und deren Tochtergesellschaft Castrol setzen, zieht es Red Bull vor auf ExxonMobil-Produkte zurückzugreifen. Dies bringt allerdings einen Nachteil mit sich, denn auf den Prüfständen wird von Anfang an mit dem Material von BP experimentiert. Abiteboul macht der Konkurrenz aber keinen Vorwurf: „Sie haben es sich aus strategischen und kommerziellen Gründen so gewünscht. Das akzeptieren wir.“
Renault unterstützt ExxonMobil bei der Entwicklungsarbeit, kann aber nicht mehr für die volle Leistung seiner Triebwerke garantieren. „Die Art und Weise, wie der Antrieb im Auto eingebaut ist, weicht leicht ab. Deshalb gibt es die kleinen Unterschiede.“, meint Abiteboul über den RB14 und seine Konkurrenten.
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