Heute findet die FIA-Generalversammlung in Ruanda statt. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem plant, die Macht der Ethik- und Prüfungsausschüsse einzuschränken.
Sollte in der Versammlung dafür gestimmt werden, würden die Kompetenzen und Zuständigkeiten der Ethik- und Prüfungsausschüsse neu geregelt werden. Der FIA-Präsident und Präsident des FIA-Senats würden dadurch an Einfluss gewinnen und auch direkt für die Einhaltung der Vorschriften zuständig sein. Außerdem müsste der Prüfungsausschuss nicht mehr in den Abschluss der FIA-Konten einbezogen werden.
Ein besonderer Aspekt ist hier herauszuheben: Erst dieses Jahr wurde gegen den FIA-Präsidenten ermittelt, von eben dieser Ethikkommission.
Die Entwicklungen stoßen auf Kritik und viele F1-Vertreter machen sich Sorgen um die Zukunft des Sports. David Richards, ehemaliger Teamchef des British-American-Racing-Teams und Großbritanniens Vertreter im F1-Weltrat betont: „Große Organisationen auf der ganzen Welt weigern sich, mit der FIA zusammenzuarbeiten, wenn diese nicht die höchsten Standards der Unternehmensführung widerspiegelt, wie es unserem Sport angemessen ist.“
Er hoffe deshalb, „dass die FIA ihre Pläne zur Änderung der Führungsstruktur überdenkt.“
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