Red Bull Racing hat die letzten beiden Grands Prix mit einer verbesserten Version des ExxonMobil-Öls bestritten, das das Team verwendet – und beide Rennen gewonnen
Sowohl in Aserbaidschan (Sergio Perez) als auch beim Frankreich GP (Max Verstappen) kam der Sieger aus dem Bullenstall, obwohl beide Strecken bislang Mercedes-Land waren. Dahinter soll mehr Power im RB16B stecken, die durch eine neue Öl-Mischung von Partner ExxonMobil zustandekommt.
Für diese neue Formel verwendete der Ölhersteller neue Komponenten, mit denen er vor acht Jahren zu experimentieren begann. Laut ExxonMobil arbeitet das neue Öl bei höheren Temperaturen und es kommt daher zu weniger Ablagerungen von Ölrückständen. Der Hersteller sagt, dass dies zu langfristigen Vorteilen für Red Bull führen wird. „Dies sind die ersten Schritte, um festzustellen, inwieweit wir das Öl auf höhere Temperaturen bringen können“, erklärt Red Bull-Chefingenieur Paul Monaghan im Gespräch mit unseren Kollegen von The Race.
„Dies sind die ersten Schritte, um festzustellen, inwieweit wir das Öl auf höhere Temperaturen bringen können“, erklärt Red Bull-Chefingenieur Paul Monaghan im Gespräch mit unseren Kollegen von The Race. „Aber auch Honda ist es zu verdanken, dass wir dies mit einem Motor machen können, dass es möglich ist, die Temperaturen zu erhöhen. Es ist situationsabhängig: Wir können die Temperatur mit Kühlung steuern, und wir tun dies basierend auf dem, was ExxonMobil und Honda sagen. Manchmal ist etwas mehr Kühlung erforderlich, manchmal kann es etwas wärmer sein.“
Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit das neue Öl dem Team Vorteile bringen wird, sagt Monaghan. „Wir lernen gerade noch dazu und je mehr wir lernen, desto mehr Vorteile können wir daraus ziehen. Ob wir während der Saison größere Schritte machen können, werden wir sehen. Es befindet sich noch in der Anfangsphase.“
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