Ollie Bearman hat sich bei seinem heftigen Crash in Suzuka eine massive Knieprellung zugezogen.
Der TGR Haas F1 Team Pilot hatte in Runde 22 im Zweikampf mit Franco Colapinto die Kontrolle über seinen Boliden verloren und krachte mit hohem Tempo seitlich in die TechPro Barriere. Angeblich wirkten dabei Kräfte von 50G auf den Briten.
Bearman humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Unfallort zum Medical Car. Die Untersuchung im Streckenhospital zeigte, dass zwar keine Brüche, aber eine schwerere Prellung im Knie vorliegt.
„Genau das haben wir am Freitag mit den Fahrern und Stewards besprochen: Wir müssen besser auf diese enormen Geschwindigkeitsunterschiede vorbereitet sein. Als Gruppe haben wir die FIA gewarnt, was passieren kann, und das ist ein bedauerliches Ergebnis der Regularien,“ erklärte Bearman.
„Das war schon beängstigend, aber als Ollie selbst ausstieg, waren wir alle erleichtert. Zum Glück ist alles gutgegangen,“ kommentierte Haas-Teamchef Ayao Komatsu.
Der Crash befeuerte erneut die Debatten über das neue Technikreglement, denn Bearman kam durch den Elektroboost mit enormem Geschwindigkeitsüberschuss an Colapinto heran. „Es ist wirklich merkwürdig, denn es ist eine Kurve, die wir voll fahren, und er war mehr als 50 km/h schneller als ich“, staunte der Argentinier.
Die FIA reagierte mit einem Statement: „Jegliche Anpassungen, insbesondere im Bereich des Energiemanagements, erfordern sorgfältige Simulationen und detaillierte Analysen. Seit Einführung des neuen Reglements ist für April eine Reihe von Treffen aller Formel-1-Beteiligten geplant, um mögliche Änderungen zu bewerten.“
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