In den letzten Jahren machte der GP von Bahrain vor allem durch politische Geschehnisse auf sich aufmerksam.
Der GP von Bahrain wird seit 2004 gefahren – am Bahrain International Circuit in as-Sachir. Wie viele andere Strecken, wurde auch diese vom Deutschen Hermann Tilke gebaut. Auch diese Strecke ist den Wettereinflüssen ausgesetzt. Im Gegensatz zur Strecke in Malaysia bleiben den Fahrern in Bahrain große Regenschauer erspart. Sie kämpfen allerdings mit dem Problem Sand. Kleine Sand- und Staubpartikel in Motor, Getriebe und Kühleinlässen können dabei zu Problemen führen – bis zum Defekt dieser Bauteile.
Gleich im ersten Jahr hatte vor allem McLaren große Probleme. Beiden Fahrern (Kimi Räikkönen, David Coulthard) platzten die Motoren. Das Fahrzeug des Finnen entzündete sich sogar. Erster Sieger in Bahrain war Michael Schumacher (Ferrari)
Als WM-Auftakt
Der GP von Bahrain war 2006 zugleich der Saisonauftakt. Davor und danach übernahm wieder der GP vion Australien die Auftakt-Rolle. Nur ein zweites Mal – 2010 – wurde in Bahrain nochmals der Saisonauftakt gefeiert.
Formel1 und die Politik
Bahrain ist seit einigen Jahren ob der politischen Geschehnisse nicht unumstritten. Am 21. Februar 2011 wurde das Auftaktrennen aufgrund von politischen Unruhen abgesagt. Am 3. Juni 2011 gab die FIA bekannt, dass das Rennen am 30. Oktober 2011 nachgeholt werden sollte. Nur drei Tage später, am 10. Juni, wurde der GP von Bahrain 2011 endgltig abgesagt. Im Jahr darauf wurde der Grand Prix wieder termingerecht ausgetragen. Allerdings gab es internationale Kritik von Oppositionellen und Menschenrechtsorganisationen. Aber auch einige Fahrer taten ihren Unmut kund.
Keine Sektdusche
Um sich den Gepflogenheiten des islamisch geprägten Land zu beugen, wird am Ende des Rennens bei der Siegerehrung auf die Sektdusche verzichtet. Die Fahrer freuen sich mit Rosenwasser – Warrd, wie sich die Flüssigkeit, bestehend aus Granatäpfeln, Blutorangen und Rosenwasser, genau nennt. Versetzt mit Kohlensäure kann damit ebenso herumgespritzt werden.
Daten & Fakten
Höchstgeschwindigkeit: 315 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 208 km/h
Gangwechsel pro Runde: 52
Mindestgeschwindigkeit: 65 km/h
Vollgasanteil: 70 Prozent
Reifenverschleiß: mittel
Bremsenverschleiß: mittel
Safety-Car Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent
Sieg von der höchsten Startposition: Jenson Button (Brawn GP, 2004) und Fernando Alonso (Renault) – jeweils von Platz 4
Sieger 2013: Sebastian Vettel (Infiniti Red Bull Racing)
Rekord Rennen: 1:30.252 (Michael Schumacher, 2004, Ferrari)
Rekord Qualifying: 1:30.139 (Michael Schumacher, 2004, Ferrari)
Meiste Siege – Fahrer: Fernando Alonso (3)
Meiste Siege – Team: Ferrari (4)
Meiste Punkte – Fahrer: Sebastian Vettel (70)
Meiste Punkte – Team: Ferrari (118)
Meiste Pole Positions: Nico Rosberg (2)
Meiste Pole Positions – Team: Ferrari (3)
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