Aus Esteban Ocon wird sicher kein James Bond, denn der Franzose verriet sich selbst beim Alpine F1 Team.
Ocon war Mitte letzter Saison schon unzufrieden bei seinem Arbeitgeber und schlich sich in den Tagen vor dem British Grand Prix zu Williams Racing ins Werk. Allerdings war er mit einem Alpine-Wagen unterwegs und sein Navi deckte seinen Trip zur Konkurrenz auf.
„Er war vor Silverstone in Enstone und als er dort war, bekam er vom Team ein Alpine-Straßenauto als Leihgabe“, erklärte Ex-Alpine F1 CEO Marcin Budkowski gegenüber Viaplay Polen.
„Diese Autos sind alle mit einem GPS-Tracker ausgestattet, also wusste jeder bei Alpine, dass er Williams einen Besuch abgestattet hatte, weil sein Auto fünf Stunden lang auf dem Parkplatz des Werks in Grove stand. Ich glaube nicht, dass er sich dessen bewusst war.“
Für Budkowski und Co. „war es aber kein Problem, weil das Team seinen Vertrag ohnehin nicht verlängern wollte, sodass er mit allen Teams sprechen konnte, die an ihm interessiert waren. Es war einfach lustig, dass das Team es auf diese Weise herausgefunden hat.“
Piastri: Mercedes hat keinen „Zaubertrick“, nur gute Arbeit
Oscar Piastri sieht keinen „Zaubertrick“ bei Mercedes und deren Vorteil gegenüber McLaren
Bortoleto von Wheatley-Abschied nicht überrascht
Gabriel Bortoleto erklärte, dass ihn Jonathan Wheatleys Abschied als Teamchef von Audi F1 nicht überrascht habe.