Alonso mit Entwicklung bei Aston Martin nicht unzufrieden

Fernando Alonso räumte die Herausforderungen ein, denen sich sein Aston Martin Aramco Formula One Team in dieser Saison stellen musste, zeigte sich aber dennoch zufrieden mit seinem neunten Platz in Zandvoort.

„Es ist fantastisch, hier in Zandvoort in die Punkte gefahren zu sein. Damit hatte ich nicht gerechnet, daher gebührt dem Team ein großes Lob dafür, dass es alles aus den vorhandenen Möglichkeiten herausgeholt hat.“

Alonso hob die strategische Bedeutung seines ersten Stints auf weichen Reifen hervor, der es ihm ermöglichte, die Schwierigkeiten beim Überholen zu meistern und seinen Stint zu verlängern.

„Es war auch wegen der Fahrbarkeit des Motors ein schwieriges Wochenende. Zu Beginn des Rennens hatte ich es schwer gegen Fahrer wie Ocon und Albon, die auf den Geraden spektakuläre Autos haben, und ich hing viele Runden lang dahinter fest.“

Trotz des positiven Ergebnisses bleibt Alonso hinsichtlich der zukünftigen Leistungen realistisch und betont die Notwendigkeit der Weiterentwicklung.

„Punkte werden aber ab jetzt nicht jedes Wochenende eine realistische Option mehr sein. Ich denke, wir haben mehr Teile mitgebracht, das Auto und das Chassis verbessert, und das ist ein weiterer Schritt nach vorn.“

Alonso wies auf die kritischen Probleme mit der Honda-Antriebseinheit hin und betonte den Optimierungsbedarf.

„Beim Motor muss man länger warten. Ich glaube nicht, dass wir an diesem Wochenende das erwartete Ergebnis erzielt haben. Uns fehlt die Fahrbarkeit, die Schaltvorgänge, all das, was wir mit der ersten Version der Antriebseinheit verbessert hatten.“

Mit Blick auf Monza zeigte sich Alonso skeptisch, ob er dort Punkte holen kann, blieb aber zuversichtlich, die Fahrbarkeit des Autos zu verbessern.

„Im weiteren Verlauf des Jahres wird es Strecken geben, auf denen wir besser und auf anderen schlechter abschneiden werden. Monza wird eine der schwierigsten sein, und dort besteht keine Chance auf Punkte, aber wir werden versuchen, diesen Aspekt der Fahrbarkeit zu verbessern.“

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