Alonso hat an der heutigen F1 keine Freude

Fernando Alonso äußerte sich besorgt über den schwindenden Reiz der Formel 1 und deutete an, dass seine Zukunft im Motorsport mehr von Reglementänderungen als von den Fortschritten von Aston Martin abhängt.

„Ich brauche keine Antworten vom Team. Ich habe ein klares Bild und bin überzeugt, dass sich alle Probleme lösen werden. Es wird seine Zeit brauchen, aber ich bin sicher, dass Adrian früher oder später das beste Auto präsentieren wird,“ stellte der Spanier vor dem Ungarn Grand Prix klar.

„Ich möchte die ersten Schritte mit diesem Paket (dem neuen AMR26B) sehen, und wir werden im nächsten Jahr und in Zukunft sicherlich mehr erfahren. Was den Antrieb angeht, bin ich mir sicher, dass Honda die Probleme nur mit der Zeit lösen wird. Das haben sie in den letzten 40 Jahren immer getan.“

Rückblickend auf seine Karriere betonte Alonso die Bedeutung von Spaß und Adrenalin für seine Entscheidungen.

„Ich denke darüber nach, was ich nächstes Jahr und in den kommenden Jahren machen werde. Ich fühle mich frisch, motiviert und schnell, aber ich muss auch Spaß an meiner Arbeit haben.“

Alonso hob hervor, dass es den jüngsten Rennen an Spannung gemangelt habe, was seiner Meinung nach entscheidend für die Attraktivität des Sports sei.

„Silverstone und Spa haben weder beim Fahren noch beim Zuschauen Spaß gemacht. Das soll keine Kritik sein, sondern lediglich den Sport insgesamt verbessern. Im Cockpit ist nicht mehr dasselbe Adrenalin wie früher beim Fahren eines F1 Autos. Die Formel 1 muss mir Adrenalin geben, denn ich brauche dieses Adrenalin zum Leben.“

Die Aussagen des Doppelweltmeisters unterstreichen eine mögliche Neuorientierung seiner Karriere, abhängig davon, ob die Formel 1 die Leidenschaft und Spannung wieder entfachen kann, die sie einst auszeichneten

 

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